Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!
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Sonntag, 19. Juni 2011

Laura allein zu Hause

Heute kommen meine Eltern wieder. Eine Woche war ich alleine. Zum Lernen und Protokolle schreiben, war diese Situation einfach hervorragend. Ich konnte essen, wann immer ich es mir machte, ich konnte meine Lernpausen einteilen, wie ich es sollte und wirklich spät noch am Schreibtisch sitzen, ohne das mir jemand sagte, dass ich auch mal aufhören könne zu lernen für heute. Eigentlich hat es nur seine Vorteile. Ich habe mich endlich getraut, die Waschmaschine zu bedienen. Ich habe mehr im Haushalt getan, als ich es sonst mache. Ich konnte mir kochen, was immer ich wollte. Und ich war so allein.

All diese Vorteile waren und sind mir immer noch egal, weil ich gemerkt habe wie alleine ich überhaupt in der der Zeit war. Wären meine Eltern zu einem Zeitpunkt verreist, indem auch ich Zeit gehabt hätte um Freunde zu besuchen und auszugehen, wäre es wohl anders gelaufen. Aber ich stecke tief in der Klausurenphase. Komme kaum noch zum atmen und schlafen. Der Lernstoff ist zu viel und ich muss ihn in gewisser Zeit bewältigt haben. Also war ich alleine zu Hause, wenn ich nicht gerade arbeiten war. Ich kam kaum an die Luft und wenn dann nur, um Getränke aus dem Keller zu holen, den Müll rauszubringen, oder Protokolle in die Uni zu bringen.

Kennt ihr das, wenn ich überfordert seid? Überfordert und einsam? Hat man so ein Tief, in dem man denkt, dass gar nichts mehr funktioniert, dann braucht man Menschen um einen. Menschen die wissen, was man gerade bewältigen muss. Aber es ist niemand da. Du schreibst oder sagst wie es dir geht, und diejenigen den du es erzählt hast, haben es nach 5 Minuten wieder vergessen.

So war es auch Freitag. Stress, Arbeit und Zahnschmerzen liefen zusammen. Ich drohe nicht schnell aufzugeben oder gebe zu, dass ich nicht mehr kann. An diesem Abend tat ich es. Die Tränen liefen und ich habe alles was ich gerade dachte und fühlte niedergeschrieben. Ohne Resonanz. Außer vielleicht "Zahnschmerzen?". Manchmal frage ich mich, wo das Mitgefühl, die Unterstützung, die Stärke ist, die notwendig ist von Außen. Und dann frage ich mich, ob ich auch solche eine Freundin bin. Die anwesend ist, und doch nicht sieht. Ob ich es vielleicht nicht anders verdient habe, alleine in meinem Tief zu hocken. Und darauf warte, dass meine Eltern wieder kommen, um mir zu helfen.

Das muss sich alles so verzweifelt und unselbstständig anhören. Als würde ich mein Leben nicht auf die Reihe bekommen. Als wäre ich labil und einfach nicht belastungsfähig. Dabei weiß ich, dass ich es sein kann, wenn die Umstände nicht so erdrückend sind. Und das sind sie gerade. Aber das versteht niemand.

Keine Ahnung, warum ich diese kleinen Zitate/Sprüche/Texte nun anhänge.

Sie gestern seit einigen Tagen in meinem Kopf rum. Sie sind mit einfach aufgefallen.

Deswegen poste ich sie einfach. Ich denke sie zeigen auf eine Art und Weise den Grad des Selbstzweifels.



Mache nie jemanden zu deiner Priorität, für den du selbst nur eine Option bist.


Was hat dich und dein Leben und dein Herz so zerfetzt?
Was bringen meine Worte, wenn du sie nicht hörst?
Was bringt meine Liebe, wenn du sie nicht spürst?
Warum können wir beide uns der Wahrheit nicht stellen?
Warum kann ich dieses Loch in deinem Herzen nicht füllen?


Liebe Grüße vom Laurinchen

Donnerstag, 16. Juni 2011

Bundesvision Song Contest 2011



Gerade schaute ich einmal auf der Website meiner Lieblingsband - Bosse.
Da sah ich es!
Bosse tritt dieses Jahr beim Bundesvision Song Contest an.
Letztes Jahr war dieser in Berlin und auch da war ich schon dabei. Da dort Unheilig gewann, ist im Jahre 2011 Nordrhein-Westfalen das Gastgeber Bundesland. Ich wusste von Anfang an, dass ich mir das nicht entgehen lassen würde. Total von der Tatsache geplättet, dass Bosse dort spielen wird, suchte ich nach weiteren Informationen.
Und.... ich fiel fast vom Stuhl. Die Besetzung der Bundesländer ist so bombastisch gut. Einfach nur richtig richtig gut.

Hier einmal der Blick auf die Bands:

Baden-Württemberg - Glasperlenspiel
Bayern - Andreas Bourani
Berlin - Tim Bendzko
Brandenburg - Doreen
Bremen - Flo Mega
Hamburg - Thees Uhlmann
Hessen - Juli
Mecklenburg-Vorpommern - Jennifer Rostock
Niedersachsen - Bosse feat. Anna Loos
NRW - Frida Gold
Rheinland-Pfalz - Jupiter Jones
Saarland - Pierre Ferdinand et les Charmeurs
Sachsen-Anhalt - Kraftklub
Sachsen - Flimmerfrühstück
Schleswig-Holstein - Muttersöhnchen
Thüringen - Alin Coen Band

Lasst es einfach auf euch wirken.
Am 29.09.2011 in der Lanxess Arena in Köln.

Ich werde dabei sein!
Wer kommt mit mir?

Liebe Grüße vom
Laurinchen

Montag, 13. Juni 2011

Deichbrand rückt näher


layoutcodez.net


Ich kann es kaum noch erwarten.
Die Planungen beginnen.
Die ersten Listen werden aufgestellt. Was muss gekauft werden, was findet man noch um Keller. Wie sehr kann man campen mit 2 Promille im Blut. Wie viel Wasser braucht man, um sich reinzuhalten. Denn Duschen ist uncool und auch Nudeln darf man nicht kochen. Ja, all das sagte man mir. Auch auf Luftmatratzen schlafen nur Weicheier. Und wer für 4 Tage mehr als 6 Flaschen Wasser mitnehmen möchte, hat auch keine Ahnung. Denn das Stichwort ist Dauerpegel. Immer eine Flasche an der Hand, dabei aber bitte achten, keine Glasflaschen. Aber es lässt sich auch aus PET Falschen gut und viel Trinken. Denn auf Festivals darf man so assi sein, wie man will. Das gehört dazu. Und ich habe mir vorgenommen, dass das Niveau zu Hause bleibt. Ich verabschiede mich kurzzeitig von dem Niveau oder von der Frage, was andere von mir denken werden. Es wird mir nämlich egal sein. Und wie soll man sich schon zwischen Besoffenen verhalten. Man sollte nicht auffallen und das tut man am besten durch anpassen. Aber das wird wohl kein Problem sein.
Pure Vorfreude.




Dienstag, 24. Mai 2011

Von der Welt überrollt

Als ich heute aufstand, war mir schon bewusst, dass der Tag mir nichts gutes bringen würde.

Man durfte mich nicht anfassen, mich nicht fragen, was los sei und mich nicht kritisieren. Ich schwieg und hatte kein einzelnes Lächeln übrig, egal wem ich eins schenken wollte. Ich musste mich anstregen nicht in Tränen auszubrechen. Es war schwer sich zu kontrollieren. Das Wasser stand mir teilweise schon in den Augen, doch sie liefen nicht, denn ich habe sie über den Tag verdunsten lassen.

Es geht dir schlecht und deine Freunde sehen es. Freundinnen hätten nicht lange nachgedacht, sie hätten dich in ihre Arme gezogen und dich fest an sich gedrückt. Dir ins Ohr geflüstert, dass alles wieder gut werden würde. Die Welt nicht einstürzt, sondern es sich nur um ein kleines Erdbeben handelt. Sie hätten gewusst, was du fühlst, weil sie dir erlauben zu fühlen.

Doch deine Freunde, sie sehen Gefühle nicht. Oder sie wollen sie nicht sehen. Sie denken, dass du deine Tage hast, einfach nur schlechte Laune oder zickig bist. Sie nehmen Abstand, dann wann du die Nähe am meisten brauchst. Weil sie nicht umzugehen wissen mir Emotionen. Vor Tränen laufen sie weg oder ignorieren sie gekonnt. Ich lassen dich in deinem Leid alleine stehen und machen dir Vorwürfe, warum du dich denn so aufführen musst. Sie wollen dir Freunde sein, trauen sich aber nicht dich zu berühren, wenn du am Boden liegst.

Das sind Männer. Nun verstehe ich, warum man Freundinnen braucht. Männer sind einfacher, aber sie sehen dich nicht fallen. Und auffangen können sie dich schon gar nicht. Sie sind anwesend aber nicht für dich da. Nur wenn sie es wollen und sie wollen nicht oft.

Seinen Tag allein unter Männern zu verbringen, wenn es dir schlecht geht, ist die Hölle. Sie lassen dich alleine stehen. Schauen dir dabei zu wie dir dein Tag entgleitet.

Kritik. Konstruktive Kritik geben Männer ab. Sie bleiben objektiv. Geben Tipps. Aber sie selbst anwenden. Niemals.

Warum befinde ich mich denn nur in einem Ingenieurberuf? In einer Männerdomäne. Mit keiner Freundin mehr im Studium. Niemand der versteht, was ich schaffen muss, was auf mir lastet, der nur annähernd versteht. Männer verstehen nicht. Sie nicken, wenn du du ihnen was erzählst, weil sie mal gelernt haben, man soll Frauen nicht widersprechen. Na dann lasst es doch sein überhaupt mit ihnen zu reden!

Das war mein Tag. Klingt der nicht toll? Wunderbar. So toll, wie ich mich weiterhin fühle. Weil ich mich alleine fühle. Allein. Und die Welt ist sowieso gegen mich. Sie mag mich nicht und überrollt die Langsamen, zu denen ich definitiv gehöre.


Grüße vom Laurinchen

Mittwoch, 30. März 2011

Man wird eigentlich erst durch Nachdenken unglücklich.

In letzer Zeit denke ich viel nach.

Über Dinge, die ich besitze, die mir fehlen, die ich brauche und die, die ich niemals bekommen werde.

Abends im Bett, denke ich nach und Tränen versinken im Kissen.

Manchmal ist es nötig sich in den Schlaf zu weinen. Es beruhigt. Tut gut, weil man sich all dem mal hingeben kann, ohne jemanden Rechenschaft ablegen zu müssen.

"Warum guckst du so traurig?" - Vielleicht weil ich es bin?!

Dann liege ich Abends im Bett und weine, weil ich es brauche. Tagsüber laufe ich durch die Welt mit einem Lächeln im Gesicht und frage mich, ob es überhaupt jemand sieht, wenn man unglücklich ist. Ich rede hier nun nicht von schlechter Laune, die ein paar Stunden, vielleicht auch mal einen Tag anhält. Nein, ich rede von dem Gefühl, was man hat, wenn einem das Glück vorenthalten wird oder permanent von einem davon rennt, als würde man ihm etwas Böses wollen.

Und dann denke ich weiter nach.

Entscheidet das Glück allein an wen es sich heftet? Wann es wieder abspringt? Und wie intensiv es sein wird?

Nun werdet ihr sagen, "Jeder ist seines Glückes Schmied.". Doch das bezweifel ich mittlerweile. Ich tue viel dafür. Manchmal hilft es. Dann gibt es ein kleines Zeitfenster, durch welches ich die Sonne sehen kann. Aber es ist klein und von kurzer Dauer. Das sind dann die Momente, die mir meinen Tag retten. Die mich dazu bringen ein Lächeln oder gar ein Lachen vorzuweisen. Es gibt viele kleine Dinge, aber sie formen sich niemals zu etwas Großem. Ihnen fehlt die Verbindung. Der Kleber ist wohl noch nicht gefunden. Doch langsam brauche ich diesen Kleber.

Normalerweise bin ich ein Mensch, der schnell zu begeistern ist, der spontan ist. Jemand der in der Lage ist permanent zu Lachen und es auch so meint. Doch in letzter Zeit ist es eben anders. Mir fehlt etwas.

Vielleicht liegt es auch daran, dass gerade alles irgendwie zerbricht. Gar nicht mal so plötzlich. Es ist ein schleichender Prozess. Einer, der mir hätte auffallen müssen. Vielleicht auch einer, den ich hätte verhindern können. Doch nun ist es einmal ins Rollen geraten. Und es scheint über mir einzubrechen.

Dies zu lesen erweckt bestimmt den Eindruck von einer Aufgabe, einer Selbstaufgabe. Das Erlöschen von Kampfgeist. Resignation. Doch das ist es gar nicht mal. Es ist nur die Offenlegung von momentanen Gefühlen. Es ist vielleicht auf eine Kampfansage. Denn weitergehen kann es so nicht. Wird es auch nicht. Sonst würde ich kaputt gehen. Der Schmerz würde sich noch viel tiefer einbrennen.

Und plötzlich Fragst du dich

Wann warst du zum letzten Mal glücklich?

Warum die Welt Welt ist

Vorbeisaust

Und dich manchmal platt macht

Mit ihrer Faust

[Fotos - glücklich eigentlich]



das Laurinchen

Montag, 14. März 2011

I need your loving hands

"Tonight I'm falling and I can't get up.
I need your loving hands to come and pick me up.
And every night I miss you, I can just look up
and know the stars are holdin' you, holdin' you, holdin' you tonight
"



Meine Gefühle lassen sich am besten in Songs ausdrücken.
Ich höre Musik und wusste bis dato gar nicht, wie ich mich wirklich fühle. Dann gebe ich mich der Musik hin, versinke in ihr und mir wird erst bewusst, wie schlecht oder wie gut es mir geht. Als würde gerade dieser eine Text dich verstehen.
So erging es mir auch heute im Auto, als ich auf dem USB-Stick Tonight von FM Static fand. Ich war nicht schlecht gelaunt oder traurig. Nicht müde vom Leben oder müde durchs alleine sein. Aber die Worte klangen in meinen Ohren und mir wurde bewusst, dass ich diese "loving hands" gar nicht besitze. Ich habe mich gefragt was passiert, wenn ich falle. Wer dann für mich da ist und mir aufhilft. Ob da irgendwer ist, der mir wieder auf die Beine hilft. Mit einem Lächeln im Gesicht wie ein Schutzengel über mir wacht. Ob es überhaupt jemanden geben wird, der für mich da sein will. Dem ich wert bin, seine Zeit damit zu verbringen mir aufzuhelfen, wenn ich mal falle.
Ich falle oft. In letzter Zeit bin ich sehr oft gefallen. Über Steine, die man mir in den Weg legte, und über meine eigenen Steine. Die Hilfe, die man benötigt, um wieder aufzustehen ist rar gesät. Wo ist der jemand, der dir in letzter Sekunde seine Hand anbietet, während du in den Abgrund stürzt. Das Seil um deinen Hüften, während du über ein dünnes Drahtseil balancierst.
Jeder braucht solch eine Person. Doch wo ist sie?
Und das macht mich traurig. Der Gedanke an die Songzeilen tun weh, weil man sich so hilflos und einsam fühlt. So allein, dass man sich wünscht nur einmal in den Arm genommen zu werden. Wie viel würde ich dafür geben, dass man mich in schlechten Zeiten in den Arm nimmt, mich festhält und mir ins Ohr flüstert ... "ich liebe dich". Alles würde ich dafür geben.

Liebe Grüße,
das
Laurinchen

Sonntag, 28. November 2010

Wartesaal

Ende Februar erscheint das 4. Album von Axel Bosse unter dem Namen Wartesaal.
Im April startet Bosse dann seine Deutschland Tour und macht am 7. April Halt in der Zeche Bochum.
"Danke, dass du nach Bochum kommst, lieber Axel."
Sein Titelsong des Albums "Wartesaal" hat er schon einige Male vorgestellt, unter anderem auch als Support von Silly. Das Lied hat er oft unpluggend gespielt. Und ich kann nur sagen, ich liebe dieses Lied. Ich liebe die Lyriks. Ich liebe diesen Menscher, der es immer wieder von neuem schafft, andere mit seinem Gesang zu verzaubern, zu berühreren, zu beeinflussen.


"Ey wir sitzen im Wartesaal, zum glücklich sein, zum glücklich sein.
Und wir sitzen im Wartesaal und warten mal und warten mal."

"Ey wir liegen so auf der Hand und merken's nicht und merken's nicht.
Und wir bleiben im Wartesaal, zum glücklich sein, zum glücklich sein."




Danke Bosse.
Für die vielen Stunden Musik.

liebe Grüße,
vom
Laurinchen

Montag, 26. Juli 2010

Bundesvision Song Contest 2010

1. Oktober 2010
Berlin, Max-Schmeling-Halle

Auch dieses Jahr findet, der von Stefan Raab ins Leben gerufene Bundesvision Song Contest statt. Peter Fox holte ihn mit seiner Sieger-Single "Schwarz zu Blau" im Jahre 2009 für dieses Mal nach Berlin.
Und dort heißt es dann wieder: 16 Bands aus 16 Bundesländern treten gegeneinander an.
Die deutschsprachigen Bands singen in ihrer Muttersprache. Die Lieder können eventuell einige wenige englische Textzeilen besitzen. Ansonsten representieren sie all das, was Deutschland zu bieten hat. Und dieses Jahr sind viele starke Bands dabei :)

Teilnehmerliste:

Bakkushan - Springwut (Baden-Württemberg)
Blumentopf - SoLaLa (Bayern)
Ich+Ich - Yasmine (Berlin)
Das Gezeichnete Ich - Du, Es und Ich (Brandenburg)
kleinstadthelden - Indie Boys (Bremen)
Selig - (Hamburg)
Oceana & Leon Taylor - Far Away (Hessen)
Sebastian Hämer - Is' schon ok (Mecklenburg-Vorpommern)
Dirk Darmsteadter & Bernd Begemann - So geht das jede Nacht (Niedersachsen)
Unheilig - Unter deiner Flagge (Nordrhein-Westfalen)
Auletta - Sommerdiebe (Rheinland-Pfalz)
Mikroboy - Nichts ist umsonst (Saarland)
Blockflöte des Todes - Alles wird teurer (Sachsen)
Silly - Alles Rot (sachsen-Anhalt)
Stanfour - Sail on (Schleswig-Holstein)
Norman Sinn & Ryo - Planlos (Thüringen)

meine Favoriten
hier eine kleine Vorstellung dieser Lieder.









Und das geilste an allem ist.
Ich bin dabei.
Ich bin live mit dabei.
All diese Bands sehe ich live in Berlin.
Laura in Berlin.
Wuuhuuu.
Und ein dickes Danke an eine Person, die das alles mehr oder weniger ermöglicht hat, nur durch seine Begleitung.
Danke

die aller glücklichsten Grüße vom Laurinchen

Samstag, 12. Juni 2010

Mein Herz bleibt hier! Bei mir!

"Aus und vorbei, ich hab dir nicht gereicht.
Ich gab dir alles, du konntest nie zufrieden sein.
Den kleinen Finger, dann meinen ganzen Arm,
meine Geduld, meine Nerven und mein Verstand
Du tust mir nicht mehr weh
Und jetzt geh.

Nimm alles mit, reiß alles raus.
Was du willst und was du brauchst.
Nimm alles mit, greif es dir.
Doch mein Herz bleibt hier.
Doch mein Herz bleibt hier, bei mir. "


[Madsen - Mein Herz bleibt hier]

Letztens merkte ich, dass meine Posts immer nur sehr niedergeschlagen klingen. Sie handeln von Schmerz, kaputten Herzen, verlassen werden ... die Freunde kommt viel zu kurz.
Aber ich glaube, man muss versuchen in allem was Gutes zu sehen. Jedes Ende ist ein Neuanfang. Und so interpretiere ich für mich auch diesen Songtext der Madsen.
Denn ich sehe ein, dass ich nicht gereicht habe. Habe diesen Schlussstrich erkannt, germerkt, dass es für mich nicht das richtige war, weil man mehr nahm, als man gab. Doch diese Einsicht gibt mir die Kraft mir nicht mehr weh tun zu lassen. Denn nun habe ich die Kraft alles in die Wüste zu schicken. Es ist endgültig. Ich lasse jetzt los und bin bereit alles was mal verband abzugeben. "Nimm alles mit. Greif es dir!" Aber eines behalte ich. "Denn mein Herz bleibt hier!"
Darüber werde ich so schnell nicht wieder die Gewalt verlieren. Der Gedanke daran, macht mich stark. Ich habe eine Hürde überwunden. Und noch viele Hürden werde ich meistern. Ich werde noch oft sagen, dass mein Herz hier bleibt. Jedes weitere Mal, werde ich von Stolz verfüllt sein, da ich weiß, dass man Herz sehr viel wert ist.

(und wieder missbrauche ich meinen Blog halbwegs als Tagebuch^^ entschuldigt)

liebe Grüße,
das Laurinchen

Sonntag, 16. Mai 2010

Hochpass


Meine Ausgangsspannung ist gerade sehr hoch. Sie ist fast schon gleich der Eingangsspannung. Man ... muss das eine hohe Frequenz sein, die durch meine Adern fließt. Das sind bestimmt schon kHz.
Sie kam einfach angeflogen. Schupps da war die gute Laune da, mein persönlicher Hochpass. Der ließ mich die letzten Tage ziemlich auf dem Trockenen sitzen. Gute Laune war eher rar gesät. Durch Erinnerungen habe mich mir mal wieder meine Kraft genommen. Warum ich das mache, weiß ich auch nicht. Es sind nie die anderen, die mir meine Kraft nehmen. Meist bin ich es, die sich selbst Steine in den Weg legt.
"Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung." Dieses laß ich heute. Und der Spruch bedeutet mir sehr viel, weil ich Erinnerungen an einen wundervollen Menschen damit verbinde. Doch in letzter Zeitbin ich diesen Spruch in die falsche Richtung gefolgt. Durch Erinnerungen kam der Abschied wieder näher und somit auch die Tränen. Das ist nun vorbei. Wirklich vorbei. Erinnerungen sollen schön sein und mich nicht schmerzlich lähmen.

"Also nimm deine Liebe, dein Lachen, deinen Mut.
Vergiss deinen Alltag, deine Angst, deine Wut.
Und hör einfach auf zu funktionieren.
Jetzt ist die Zeit zu explodieren"

[Fotos-Explodieren]

Dies ist nun mein Motto für die nächste Zeit. An dieser Textpassage werde ich mich längshangeln. Sie wird mich leiten und mir meine Kraft wieder geben, die ich durch die Tränen letzte Woche verloren haben. Meine Stärke ist zurück. Und dies durch einen simplen Song. Ein Song in Kombinationen mit wundervollen Freunden, die mich aus jedem Tiefpass kriegen. Danke für die Frequenzänderungen

liebe Grüße von dem Laurinchen

Freitag, 30. April 2010

Drei einfache Worte

Drei Worte schwirren mir im Kopf herum. Manchmal varieren sie. Aber es ist immer die gleiche Struktur dieses einen kleinen Satzes. Und ihn zu deuten bereitet mir Schwierigkeiten.
Es gab eine Zeit, da habe ich beide Sätze still vor mich hingesagt, um sie mir einzuprägen, um mich selbst davon zu überzeugen, dass es so ist, dass ich so fühle. Es war ein Schutz.
"Ich hasse dich". Diese Worte sollten mich davon überzeugen. Sie sollten mir zeigen, dass "Ich liebe dich" nicht mehr ist. Dass man mich so verletzt hat, dass ich Liebe gar nicht mehr empfinden dürfte. Immer und immer wieder sagte ich mir, dass ich hassen würde. Doch irgendwann verschwamm alles. Und dieser Hass war nicht mehr gerichtet. Als er wieder klarer wurde, richtete sich der Hass gegen mich. Wieder hatte ich etwas falsch gemacht. Wieder machte ich es kaputt und dafür galt dieser Satz. Ich wollte niemanden hassen, außer mich. Denn gegen andere kann ich ein derartiges Gefühl nicht aufbauen. Auch wenn mir das Herz gebrochen wird und es sich anfühlt, als würde es nie wieder zusammenwachsen können. Ich könnte nie sagen, dass ich jemanden so verurteile, dass ein Gefühl von Hass entstehen könnte. Wie soll man auch die Eigenschaft des Verzeihens ausüben, wenn man das Gefühl nicht loslassen kann, was einem das Herz gebrochen hat? Ich habe es los gelassen. Mich weitergehasst. Mit der Zeit verzieh ich mir selbst. Das war der Zeitpunkt an dem mich meine Freunde hielten. Und ich war wieder frei. Und so fühle ich mich immer noch. Frei.
Doch jetzt setzen wieder diese Worte ein. Ich stehe an der Bushaltestelle, warte, höre Musik und die 3 Worte kehren zurück. "Ich liebe dich". Zuerst wusste ich nicht, was das zu bedeuten hat, weil das Gefühl der romantischen Liebe einfach nicht vorhanden ist. Doch dann wusste ich Bescheid. Der Halt existiert immer noch. Und er hält mich, solange ich liebe. Ich höre Musik, denke an meine Freunde, an die Momente mit ihnen, an die gemeinsamen Erlebnisse, an die Erfahrungen, die noch kommen werden. Ich lächle. Und das Gefühl der Liebe nistet sich in mein Herz. Noch nie zuvor hatte ich so viele Menschen um mich, auf die ich mich blind verlassen konnte.
Es ist also auch keine heimliche Sehnsucht. Der Wunsch, diese Worte von jemand anderen zu hören. Das ist es nicht. Es sind die drei Worte, die ich unentwegt durch und durch spüre.

Danke dafür. "Ich liebe dich"

Liebe Grüße,
das Laurinchen

Mittwoch, 31. März 2010

Leave me ... i leave ... save me!


Wer mich kennt, der kennt wahrscheinlich auch dieses Bild. Dennoch weiß keiner, was es mir bedeutet. Es bedeutet mir gerade so viel, da ich nur darauf schauen brauche und denke, dass mich doch jemand versteht. Meine Sicht, meine Gefühle, meine Entscheidung, einfach mich versteht.
Denn ich bin dieses Bild. Diese Fotographie, das bin ich. Es kommt auf die Woche, den Tag, die Stunde, die Minute, vielleicht auch die Sekunde an, in welcher dieser beiden Positionen ich mich sehe. Aber egal welche dieser Charaktere ich einnehme, ich bin die Verletzte. Die mit dem gebrochenen Herz. Und dieses Herz will nicht anfangen zu heilen. Ich warte die ganze Zeit ab, denn die Zeit vergeht, aber der Schmerz bleibt. Es bleibt einfach. Stagnation. Vielleicht fühlt es sich auch nur so an, weil immer wieder neue kleine Risse dazukommen, wenn gerade die ersten Heilungsprozesse eingesetzt haben. Die Wunden reißen immer wieder auf. Jeden dieser Risse spüre ich. Jeder dieser Risse wird begleitet von den Tränen, die mir über das Gesicht laufen. Vielleicht ist es das Salz der Tränen, welches verhindert, dass alles zuwächst. Oder es ist das Bild in meinem Herzen.
Oft bin ich der schlafende Mann. In seinem Traum sieht er den Strand, die Schönheit der Situation. Er liegt auf dieser Decke. Sie ist sein Reich. Schmiegt sich an ihn. Schirmt ihn ab. Sodass er nicht sieht, wie er verlassen wird. Soweit ist sie schon weg. In dem Moment, in dem sie sich umdreht, merkt er erst, dass er verlassen wurde. Die Engelsflügel stehen nicht hier nicht für die Notwendigkeit, sondern dafür, dass nur sie es als notwendig sah. Sie verlässt ihn ohne Vorwarnung im Schlaf und lässt ihn liegen. In seinem Traum von der Zweisamkeit allein. Doch er ist allein. Ab dem Zeitpunkt, in dem sie sich ganz umdreht ist er, bin ich alleine.
Doch oft bin ich auch die Verlassende. Ich lasse ihn und meine Gefühle für ihn hinter mir. Gehe die ersten Schritte. Voller Stärke und mit dem Gedanken daran, es zu schaffen, gehe ich gerade auf das Meer, zu meinem Neuanfang hinaus. Ich gehe. Die Flügel tragen mich. Sie verleihen mir Kraft. Dennoch schaffe ich es nicht. Die in mir schlummernden Gefühle, lassen sich nicht abschütteln. Das wäre zu einfach. Deswegen drehe ich mich um. Immer und immer wieder drehe ich mich um. Ich drehe mich voller Sehnsucht um, doch er registriert es nicht. Als würde er schlafen und die Augen davor verschließen, dass ich nicht fähig bin weiter zu gehen. Ich bleibe stehen. Stagnation.
Wie komme ich nur aus diesem Bild raus? Einen Engel. Das ist die Lösung. Ein Engel, der mich an die Hand nimmt und mich aus dem Bild hebt. Oder ein Schiff, welches über das Meer mit mir segelt. Durch einen Sturm in ein neues Bild. Nur raus aus dieser Stagnation, die mich umbringt.
Ich warte auf meinen Engel. Komm bald. Irgendwann breche ich und alles zusammen.
Liebe Grüße,
das Laurinchen

Mittwoch, 24. März 2010

"Glück reimt sich auf Augenblick"

Und wieder mal ein Zitat von der absoluten besten Band momentan, dass mehr als wahr ist.
Glück existiert nicht. Glück bleibt nicht. Nichts bleibt. Es sind die Augenblicke, die die Glück vermitteln. Gehen jedoch diese Augenblicke vorbei, verabschiedet sich auch das Glück.
Meine Augenblicke sind sehr rar gesät und somit auch das Gefühl von Glück.
Glück bedeutet nur, dass man den Schmerz vergisst.
Und nicht viele Menschen schaffen es, mich zum Vergessen zu bringen. Aber sie schaffen es.
Dafür Danke. Danke. So viel Dank.

Liebe Grüße von dem Laurinchen

Donnerstag, 25. Februar 2010

Wir laufen alle mit Löchern in den Herzen umher. Aber wir laufen noch.

So fühlt es sich also an. Ein durchlöchertes Herz. Eines mit vielen Wunden. Angeritzt. Mit Stichen malträtiert.
Ob ein Herz sowas aushält.
Noch fühlt es sich an, als würde es verkümmert in meiner Brust dahinvegetieren.
Doch wie sagt man so schön , "die Zeit heilt alle Wunden". Auch diesen Satz hörte ich heute schon. Doch kann die Zeit wirklich ein Herz wieder zum Schlagen bringen.
Es tut einfach weh. Es tut so weh.


"Dieser Trip den du erlebst
und nach dem großen Leben strebst,
macht mir unverkennbar klar,
wir sind kein Team mehr.

Es ist Mist den du da baust,
wenn du den Menschen Träume klaust.
Es gibt nicht wir
und auch nicht mich,
Es gibt nur dich!
"


Wie wahr, wie wahr nur die Worte von Musikern sein können.
Und mein Dank geht wieder an die Band Mikroboy, die meine Gefühle so perfekt zusammenfassen konnte.
Durch das Streben in andere Richtung ist die gewisse Voraussetzung nicht mehr gegeben, die man als Team benötigt (vielleicht bin ich auch gar nicht teamfähig, als Einzelkämpfer durchs Leben).
Und auch der nächste Abschnitt verrät so viel Wahrheit. Es war totaler Mist, als mir meine Träume geklaut wurden. Nur wenige Worte und meine Träume einer gemeinsamen Zukunft waren zerstört. Was habe ich mir gewünscht, dass die Zukunft meine Träume tragen kann. Aber das sollte wohl nicht so sein.
Es exisitiert also kein WIR, und auch kein ICH mehr, denn es gibt nur noch DICH.
Auf diese Art und Weise nur DICH.

die liebsten Grüße von dem Laurinchen

Sonntag, 31. Januar 2010

Der Umschwung der Woche

Hallöchen meine Lieben

Nachdem ich eine ganze Zeit keinen Post hier gelassen habe, überkommt es mich nun in regelmäßigen Wellen, meine Gefühle zu beschreiben, den Unsinn Menschen mitzuteilen, den ich gerade denke oder Informationen online stellen, die niemanden interessieren.

Dies hier wird eher ein unsinniger Post.
Nachdem ich letzte Woche relativ viel nachgedacht habe, versuchte meine Fehler aufzudecken und dabei eine Menge fand, war ich nicht der fröhlichste Mensch unter der Sonne. Ein paar Tränen habe ich vergossen, die teilweise auch unnötig waren. Ich war verzweifelt. Fühlte mich nicht wohl mit dem was ich war. Doch ich hatte Glück. Denn es gibt so viele Menschen, die mir geholfen haben.
Dazu vielleicht ein paar Zeilen:

"Als du am Boden lagst
nahm dich jemand in den Arm
du weißt nicht wie
doch es war da
nahm dir die Angst
die da mal war
und du kannst nicht mehr
du lässt dich fallen
und du willst nicht mehr so sein
...
Auf der Flucht vor dir selbst
hast du dich dir
in den Weg gestellt
jemand hielt dich
hat dich berüht
nahm deine Hand
hat dich entführt
"

So viele nahmen mich in den Arm. Und mich bei der Hand genommen.
Haben mir den Weg gewiesen. Danke.

Das war nun ein kleiner Rückblick, denn jetzt ist so vieles anders.
Ich habe das Gefühl Vertrauen in mich gewonnen zu haben. Mein Auftreten wirkt gezielter. Blicke merke ich auf mir, von Leuten, die mich niemals zuvor angesehen haben. Charakterstärke bildet sich in Etappen aus. Die ersten haben ich schon genommen.

Nun folgt eine Liste mit Freupunkten der letzten Tage:

♦ ein wundervolles Aufwachen und Aufstehen mit einem unbeschreiblichen Gefühl von "Zusammengehörigkeit"
♦ Einsamkeit aus der ich jedesmal von neuem gerettet werde
♦ die tollsten Freundinnen der Welt
♦ lustige Gespräche mit einem Freund über die unmöglichsten Themen
♦ Verständnis
♦ Akzeptanz von vielen Seiten
♦ Liebe
♦ schnelles Knüpfen von Kontakten
♦ eine Schneeballschlacht
♦ ein Job
♦ "nirgendwo war ich so glücklich wie hier"
♦ Erwachsenwerden in Angriff genommen

♦ Musik
♦ habe meine verrückte Ader wieder gefunden --> "ich drehe durch, verrücktes Kind"
♦ bin zu dem Entschluss gekommen, dass man mich lieben kann, auch so wie ich bin, denn ich habe manche liebenswürdige Eigenschaft, tief in mir verborgen
♦ ich bin bereit
♦ kreativ
♦ ein Hauch von Selbstbewusstsein

die allerliebsten Grüße
vom Laurinchen

Dienstag, 26. Januar 2010

Viel zu viel

Einen durchwachsenen schönen guten Tag, wünsche ich allen, die diesen Blog noch verfolgen. Es ist lange her, dass ich was gepostet habe. Ich hatte und habe immer noch sehr viel zu tun. Natürlich ist das keine Entschuldigung für mein langes Fernbleiben und die Vernachlässigung vieler wertvoller Dinge. Es tut mir furchtbar Leid.
Doch gerade jetzt verspüre ich den Drang hier zu posten was mich beschäftigt und wünsche mir, dass irgendjemand versteht, wie es mir wirklich geht.
Kennt ihr das Gefühl eine Maske zu tragen? Den anderen in deinem Umfeld nicht zeigen zu wollen, wie es dir wirklich geht? Ich tue das nicht, weil ich ihnen nicht traue. Nein, ich tue es, weil ich sie nicht verletzen will. Wenn ich zugebe, dass es mir nicht besonders geht, dass mich was bedrückt, dann ist die Schlussfolgerung, dass es einen Grund geben muss. Ich möchte niemanden das Gefühl vermitteln, dass sie ein Grund seien. Denn in Wahrheit wohnen momentan so viele Menschen in meinem Herzen. So viele Menschen existieren in meinem Leben, die mir etwas bedeuten, die ich nie wieder vermissen möchte. Das Gefühl ist zu wunderschön. Es ist wundervoll. Doch ist da immer noch der Zweifel. Nicht der Zweifel an meinen Lieben, sondern der Zweifel in mir, mein Zweifel, der Selbstzweifel.
Es ist verdammt schwer ein lebenlang gegen andere zu fechten, doch habt ihr schon mal Tag ein Tag aus jede Situation mit euch ausfechten müssen? Das klingt nun, als wäre ich etwas mental instabil. So sehe ich mich nicht. Es ist eher ein Zerfressen von innen heraus. Ein Akt, der gestoppt werden kann. Doch niemand hat den passenden Schlüssel. So viele Menschen haben ihn schon gesehen. Aber ich glaube sie trauen ihn nicht auszuheben, weil auch sie Angst davor haben, was sie dahinter finden.
Da frage ich mich, was ich falsch mache. Habe ich so viele Gesichter? Sagt es mir doch einfach.
Woran liegt es, dass ich mit dem, was ich fühle so überfordoert bin? Es sind wunderbare Gefühle. Doch sie ziehen an mir. Sie ziehen. Und die Richtung kann ich alleine nicht bestimmen.

Das Lied, was mich momentan am besten beschreibt ist dies:



Ich will doch nur die Welt sehen und sie genießen, zusammen mit den Menschen die ich liebe.

liebe Grüße,
das
Laurinchen

Donnerstag, 12. November 2009

zurückgebeamt worden

Ein zaghaftes "Hallo" und eine große "Entschuldigung" sende ich aus meinem kleinen Nest in die weite Welt.

Und nun rufe ich einfach mal hinaus und behaupte dem Glück recht nahe zu sein.
Vieles läuft gerade nicht ganz rund, aber es scheint Dinge in meinem Leben zu geben, die dies aufwiegen und mich glücklich und zufrieden stimmen.
Alles war zu Hause schief läuft, läuft in der FH umso besser. Inzwischen fühle ich mich so wohl dort.
Ich glaube ihr braucht mal einen kleinen Zwischenbericht, um zu verstehen wie Vorlesungen so aufgebaut sind.
Hier ein paar meiner letzten Beschäftigungen während Vorlesungen:

eine Diskussion darüber, ob man die Notdusche im Chemielabor nicht privat zu weit mal nutzen könnte, nackt
Briefchen mit einem Sitznachbar die Reihe über mir geschrieben, es hat sich herausgestellt, dass ich total auf ihn stehe (meine Kapuze war der Briefkasten)
händchenhaltend zu anderen Vorlesungen gegangen
Liebesbrief mit meinen Sitznachbar direkt nebenmir geschrieben. Der Liebesbrief war eigentlich eher die Klärung des samstagigen Discobesuches mit heftigen Vortrinken^^
die Reihe neben mir hat das Spiel gespielt, indem man ein Stück Papier ansaugt und durch Küsse weitergibt. Leider war meine Reihe zu schüchtern dafür (Jungs küssen keine Jungs!)
andauernd werde ich in die Seite gepiekst
angemalt wird man auch des öfteren, wenn man sich nicht wehrt
Chemieprotokoll von anderen Mitstudenten werden bearbeitet, wenn sie selber keinen Plan von der Materie haben
man spielt 4-gewinnt
malt mit paint auf dem Laptop die Professoren vorne an der Tafel
schaut sich Kinderfotos an
oder sitzt einfach mit Restalkohol total benebelt dort
man unterhält sich über Kinderserien und singt die Titelmusik von den "Kindern vom Alstertal" oder möchte von Comander David in den Super Toy Club gebeamt werden

Wenn das keine gute Laune verbreitet. Bei solchen Aktionen darf man ruhig glücklich sein. Denn ich bin direkt im Geschehen. Wunderbar ein Teil des ganzen zu sein.

Liebste Grüße,
das Laurinchen

Mittwoch, 21. Oktober 2009

wie soll ein Mensch nur ... ?

Als ich mich gerade durch Youtube gewühlt habe, fiel mir ein Interpret ein, der mir schon von mehreren Seiten nahe gelegt worden ist.
Schon vor einigen Monaten und dann nochmals letzte Woche. Hiermit sende ich auch einen lieben Dank an die beiden, Anca und Anna (), danke.
Es geht um Philipp Poisel, ein deutscher Sänger, geboren in Ludwigsburg, entdeckt von Herbert Grönemeyer.
Ich selbst denke, er wird an sich eher ein nicht allzu bekannter Sänger sein. Aber ich weiche gerade ab. Denn als ich gerade eben mir ein paar Lieder von ihm anhörte, aber ich sofort ein Lied gefunden, was mich sehr berührte.


Zuvor möchte nur mal klar stellen, dass ich mich nicht verliebt habe oder verliebt bin. Ich empfinde für keinen meiner Freunde plötzlich mehr als Freundschaft. Bezieht durch meinen Post den Inhalt nicht gleich auf mich.
Es ist nur so, dass man sich wünscht, so verzweifelt zu sein. Verzweifelt, weil einem die Sehnsucht gepackt hat. Die Sehnsucht nach einer ganz bestimmten Person. Das Gefühl muss unbeschreiblich sein, wenn die Liebe schon in Schmerz über geht, weil man Angst hat, alles zu verlieren, was man durch Freundschaft aufgebaut hat.
Diese Sehnsucht lässt mich nicht mehr los. Die Sehnsucht nach diesem bestimmten Gefühl.
Vielleicht versteht ihr es, wenn ihr euch den Text anhört.


[Philipp Poisel - wie soll ein Mensch]


Dienstag, 6. Oktober 2009

Mein Herz zu schwer.

Mein Herz so schwer,
meine Freunde weit.
Ich habe gehört es beginnt eine Zeit,
wie ein langsam mahlender Strom.
Ich schwimm entgegen,
du schwimmst davon.


Mein Herz so schwer
wie ein Planet.
Du hast gesagt, dass du nicht gehst.
Du hast gelacht,
ich habe geschrieen.
Die bekommen nicht, was sie verdienen.
Mein Herz so schwer,
hast du mich gesehen?
Eine lange Straße, lass uns gehen.
Das ist die Zeit,
das Leben ist schön.
Ich wollte nur sagen: "our feet are the same!"
[Tomte - Wie ein Planet]

Heute war ein sehr durchwachsener Tag.
Ich saß in der FH und war glücklich. Die Themen drehen sich in manchen Fächern um die eigene Achse, sodass eine Vorlesung nicht pures Zuhören ist. Ich saß zwischen meinen Freunden. Ja, ich nenne sie schon jetzt meine Freunde. Denn das sind sie, nach so kurzer Zeit.
Sie nahmen mich herzlich auf. Und die Herzlichkeit nahm nicht ab, als man sich ein weiteres Mal und noch ein Mal neben sie setzte. Sie empfingen einen, wie es die FH hätte tun sollen. Mittlerweile glaube ich, dass es nicht die Aufgabe der Fachhochschulen ist, sich dort wohl zu fühlen, sondern die der Studenten. Wir sind die Fachhochschule.
Ich nenne sie also meine Freunde. Und dies macht mich glücklich. Und traurig. Tomte scheint, mich zu verstehen. Als einziger. Vielleicht verstehen mich mehrere durch diesen Text. Vielleicht auch nicht. Ich wünsche mir nicht verstanden zu werden, sondern nur einfach nicht blöd angeschaut.
Ich kam glücklich und ausgelaugt nach Hause. Und war dann unglücklich. Ich habe mich in meiner neues Umgebung wohler gefühlt. Wohler als dort, wo man sich geborgen fühlen sollte.
"Eine lange Straße, lass uns gehen." Mit wem gehe ich wohin und von wem weg?

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Freitag, 2. Oktober 2009

ein klitze kleiner Ausraster

Sehr geehrte Uni Bochum,

mit diesem Schreiben bedanke ich mich recht herzlich für Ihre Großzügigkeit betrefflich des Nachrückverfahrens einiger Studienplätze.
Mittlerweile ist es schon Anfang Oktober und das Semester hat bereits begonnen, sodass ich Ihnen leider mitteilen muss, dass ich Ihren mir nun angeboteten Studienplatz nicht antreten kann.
---> stecken Sie sich Ihre Sportwissenschatfen sonst wohin! Verstanden? Es ist eine Unverschämtheit mit solch einer Verspätung einen Zulassungsbescheid zu verschicken. Jeder normale Mensch hat schon längt begonnen zu studieren. Deswegen scheiß ich auf Ihre Uni, Ihr Studienangebot. Nie wieder werde ich einen Fuß über die Schwelle setzen und mich der depressiven Aura aussetzen. Ich könnte so ausrasten.
Demnach, nein danke!