Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Dienstag, 26. Januar 2010

Viel zu viel

Einen durchwachsenen schönen guten Tag, wünsche ich allen, die diesen Blog noch verfolgen. Es ist lange her, dass ich was gepostet habe. Ich hatte und habe immer noch sehr viel zu tun. Natürlich ist das keine Entschuldigung für mein langes Fernbleiben und die Vernachlässigung vieler wertvoller Dinge. Es tut mir furchtbar Leid.
Doch gerade jetzt verspüre ich den Drang hier zu posten was mich beschäftigt und wünsche mir, dass irgendjemand versteht, wie es mir wirklich geht.
Kennt ihr das Gefühl eine Maske zu tragen? Den anderen in deinem Umfeld nicht zeigen zu wollen, wie es dir wirklich geht? Ich tue das nicht, weil ich ihnen nicht traue. Nein, ich tue es, weil ich sie nicht verletzen will. Wenn ich zugebe, dass es mir nicht besonders geht, dass mich was bedrückt, dann ist die Schlussfolgerung, dass es einen Grund geben muss. Ich möchte niemanden das Gefühl vermitteln, dass sie ein Grund seien. Denn in Wahrheit wohnen momentan so viele Menschen in meinem Herzen. So viele Menschen existieren in meinem Leben, die mir etwas bedeuten, die ich nie wieder vermissen möchte. Das Gefühl ist zu wunderschön. Es ist wundervoll. Doch ist da immer noch der Zweifel. Nicht der Zweifel an meinen Lieben, sondern der Zweifel in mir, mein Zweifel, der Selbstzweifel.
Es ist verdammt schwer ein lebenlang gegen andere zu fechten, doch habt ihr schon mal Tag ein Tag aus jede Situation mit euch ausfechten müssen? Das klingt nun, als wäre ich etwas mental instabil. So sehe ich mich nicht. Es ist eher ein Zerfressen von innen heraus. Ein Akt, der gestoppt werden kann. Doch niemand hat den passenden Schlüssel. So viele Menschen haben ihn schon gesehen. Aber ich glaube sie trauen ihn nicht auszuheben, weil auch sie Angst davor haben, was sie dahinter finden.
Da frage ich mich, was ich falsch mache. Habe ich so viele Gesichter? Sagt es mir doch einfach.
Woran liegt es, dass ich mit dem, was ich fühle so überfordoert bin? Es sind wunderbare Gefühle. Doch sie ziehen an mir. Sie ziehen. Und die Richtung kann ich alleine nicht bestimmen.

Das Lied, was mich momentan am besten beschreibt ist dies:



Ich will doch nur die Welt sehen und sie genießen, zusammen mit den Menschen die ich liebe.

liebe Grüße,
das
Laurinchen

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