Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Sonntag, 31. Januar 2010

Der Umschwung der Woche

Hallöchen meine Lieben

Nachdem ich eine ganze Zeit keinen Post hier gelassen habe, überkommt es mich nun in regelmäßigen Wellen, meine Gefühle zu beschreiben, den Unsinn Menschen mitzuteilen, den ich gerade denke oder Informationen online stellen, die niemanden interessieren.

Dies hier wird eher ein unsinniger Post.
Nachdem ich letzte Woche relativ viel nachgedacht habe, versuchte meine Fehler aufzudecken und dabei eine Menge fand, war ich nicht der fröhlichste Mensch unter der Sonne. Ein paar Tränen habe ich vergossen, die teilweise auch unnötig waren. Ich war verzweifelt. Fühlte mich nicht wohl mit dem was ich war. Doch ich hatte Glück. Denn es gibt so viele Menschen, die mir geholfen haben.
Dazu vielleicht ein paar Zeilen:

"Als du am Boden lagst
nahm dich jemand in den Arm
du weißt nicht wie
doch es war da
nahm dir die Angst
die da mal war
und du kannst nicht mehr
du lässt dich fallen
und du willst nicht mehr so sein
...
Auf der Flucht vor dir selbst
hast du dich dir
in den Weg gestellt
jemand hielt dich
hat dich berüht
nahm deine Hand
hat dich entführt
"

So viele nahmen mich in den Arm. Und mich bei der Hand genommen.
Haben mir den Weg gewiesen. Danke.

Das war nun ein kleiner Rückblick, denn jetzt ist so vieles anders.
Ich habe das Gefühl Vertrauen in mich gewonnen zu haben. Mein Auftreten wirkt gezielter. Blicke merke ich auf mir, von Leuten, die mich niemals zuvor angesehen haben. Charakterstärke bildet sich in Etappen aus. Die ersten haben ich schon genommen.

Nun folgt eine Liste mit Freupunkten der letzten Tage:

♦ ein wundervolles Aufwachen und Aufstehen mit einem unbeschreiblichen Gefühl von "Zusammengehörigkeit"
♦ Einsamkeit aus der ich jedesmal von neuem gerettet werde
♦ die tollsten Freundinnen der Welt
♦ lustige Gespräche mit einem Freund über die unmöglichsten Themen
♦ Verständnis
♦ Akzeptanz von vielen Seiten
♦ Liebe
♦ schnelles Knüpfen von Kontakten
♦ eine Schneeballschlacht
♦ ein Job
♦ "nirgendwo war ich so glücklich wie hier"
♦ Erwachsenwerden in Angriff genommen

♦ Musik
♦ habe meine verrückte Ader wieder gefunden --> "ich drehe durch, verrücktes Kind"
♦ bin zu dem Entschluss gekommen, dass man mich lieben kann, auch so wie ich bin, denn ich habe manche liebenswürdige Eigenschaft, tief in mir verborgen
♦ ich bin bereit
♦ kreativ
♦ ein Hauch von Selbstbewusstsein

die allerliebsten Grüße
vom Laurinchen

Dienstag, 26. Januar 2010

Viel zu viel

Einen durchwachsenen schönen guten Tag, wünsche ich allen, die diesen Blog noch verfolgen. Es ist lange her, dass ich was gepostet habe. Ich hatte und habe immer noch sehr viel zu tun. Natürlich ist das keine Entschuldigung für mein langes Fernbleiben und die Vernachlässigung vieler wertvoller Dinge. Es tut mir furchtbar Leid.
Doch gerade jetzt verspüre ich den Drang hier zu posten was mich beschäftigt und wünsche mir, dass irgendjemand versteht, wie es mir wirklich geht.
Kennt ihr das Gefühl eine Maske zu tragen? Den anderen in deinem Umfeld nicht zeigen zu wollen, wie es dir wirklich geht? Ich tue das nicht, weil ich ihnen nicht traue. Nein, ich tue es, weil ich sie nicht verletzen will. Wenn ich zugebe, dass es mir nicht besonders geht, dass mich was bedrückt, dann ist die Schlussfolgerung, dass es einen Grund geben muss. Ich möchte niemanden das Gefühl vermitteln, dass sie ein Grund seien. Denn in Wahrheit wohnen momentan so viele Menschen in meinem Herzen. So viele Menschen existieren in meinem Leben, die mir etwas bedeuten, die ich nie wieder vermissen möchte. Das Gefühl ist zu wunderschön. Es ist wundervoll. Doch ist da immer noch der Zweifel. Nicht der Zweifel an meinen Lieben, sondern der Zweifel in mir, mein Zweifel, der Selbstzweifel.
Es ist verdammt schwer ein lebenlang gegen andere zu fechten, doch habt ihr schon mal Tag ein Tag aus jede Situation mit euch ausfechten müssen? Das klingt nun, als wäre ich etwas mental instabil. So sehe ich mich nicht. Es ist eher ein Zerfressen von innen heraus. Ein Akt, der gestoppt werden kann. Doch niemand hat den passenden Schlüssel. So viele Menschen haben ihn schon gesehen. Aber ich glaube sie trauen ihn nicht auszuheben, weil auch sie Angst davor haben, was sie dahinter finden.
Da frage ich mich, was ich falsch mache. Habe ich so viele Gesichter? Sagt es mir doch einfach.
Woran liegt es, dass ich mit dem, was ich fühle so überfordoert bin? Es sind wunderbare Gefühle. Doch sie ziehen an mir. Sie ziehen. Und die Richtung kann ich alleine nicht bestimmen.

Das Lied, was mich momentan am besten beschreibt ist dies:



Ich will doch nur die Welt sehen und sie genießen, zusammen mit den Menschen die ich liebe.

liebe Grüße,
das
Laurinchen

Donnerstag, 12. November 2009

zurückgebeamt worden

Ein zaghaftes "Hallo" und eine große "Entschuldigung" sende ich aus meinem kleinen Nest in die weite Welt.

Und nun rufe ich einfach mal hinaus und behaupte dem Glück recht nahe zu sein.
Vieles läuft gerade nicht ganz rund, aber es scheint Dinge in meinem Leben zu geben, die dies aufwiegen und mich glücklich und zufrieden stimmen.
Alles war zu Hause schief läuft, läuft in der FH umso besser. Inzwischen fühle ich mich so wohl dort.
Ich glaube ihr braucht mal einen kleinen Zwischenbericht, um zu verstehen wie Vorlesungen so aufgebaut sind.
Hier ein paar meiner letzten Beschäftigungen während Vorlesungen:

eine Diskussion darüber, ob man die Notdusche im Chemielabor nicht privat zu weit mal nutzen könnte, nackt
Briefchen mit einem Sitznachbar die Reihe über mir geschrieben, es hat sich herausgestellt, dass ich total auf ihn stehe (meine Kapuze war der Briefkasten)
händchenhaltend zu anderen Vorlesungen gegangen
Liebesbrief mit meinen Sitznachbar direkt nebenmir geschrieben. Der Liebesbrief war eigentlich eher die Klärung des samstagigen Discobesuches mit heftigen Vortrinken^^
die Reihe neben mir hat das Spiel gespielt, indem man ein Stück Papier ansaugt und durch Küsse weitergibt. Leider war meine Reihe zu schüchtern dafür (Jungs küssen keine Jungs!)
andauernd werde ich in die Seite gepiekst
angemalt wird man auch des öfteren, wenn man sich nicht wehrt
Chemieprotokoll von anderen Mitstudenten werden bearbeitet, wenn sie selber keinen Plan von der Materie haben
man spielt 4-gewinnt
malt mit paint auf dem Laptop die Professoren vorne an der Tafel
schaut sich Kinderfotos an
oder sitzt einfach mit Restalkohol total benebelt dort
man unterhält sich über Kinderserien und singt die Titelmusik von den "Kindern vom Alstertal" oder möchte von Comander David in den Super Toy Club gebeamt werden

Wenn das keine gute Laune verbreitet. Bei solchen Aktionen darf man ruhig glücklich sein. Denn ich bin direkt im Geschehen. Wunderbar ein Teil des ganzen zu sein.

Liebste Grüße,
das Laurinchen

Montag, 26. Oktober 2009

so bunt die Blätter fallen


Wieder einmal stand ich heute auf und schlug den Kalender auf den 26. Oktober.
Es ist ein schlauer Kalender, einer, der dir gute Laune bescheren soll und dich zum Nachdenken anregt.

"Der Herbst ist ein zweiter Frühling,
wo jedes Blatt zur Blüte wird."
[Albert Camus]

Und wie wahr das ist.
Meine FH liegt hoch auf einem Berg. Liebevoll wird er der Mount Everest Iserlohn genannt. Umgeben von einem Park wirkt das Erklimmen, während natürlich sehr intensiv geschnauft und gestöhnt wird, so einladend auf einen. Überall ist Bäume. Die Blätter leuchten in den wunderschönsten Farben. Gelbe, Rote, Orangene und Braune zieren die Bäume, die langsam anfangen den Weg zu bedecken. Es sieht so herrlich aus. Wie ein Zauber. Ein Meer aus Farben.
So schön das auch klingen mag, hoffe ich nicht, dass es anfängt zu regnen oder zu schneien. (Tut mir Leid Livi, aber da muss ich dieses Mal streng dagegen sein) Denn dieser nette idyllische Berg verwandelt sich bald in die reinste Rutschbahn. Das wird ein Spaß.
Wer möchte wetten, wie oft ich mich den Herbst und Winter über auf diesem besonderen Gehweg vom Auto bis hin in das Gebäude hinlege und mir sämtliche Körperteile brechen werde?
......... aber trotzdem sind die Farben schön. Ich schweife gerade ab. Wenn ich mein eigentliches Thema wieder aufnehme und diesem Post auch einen Sinn verleihen darf, so wird die Aussage nun, dass man auf alles Acht geben soll. Die meisten Dinge fallen einem erst auf, wenn man darauf hingewiesen wird. Da wir aber mehr oder weniger blind und allein die Welt durchwandern, bleiben unsere Augen für die schönen und banalen Dinge einfach verschlossen. Öffnet sie und erfreut euch an der Schönheit eurer Umgebung.


liebe Grüße sendet das Laurinchen

Donnerstag, 22. Oktober 2009

3, 2, 1 ... MEINS!

"Irgendein Ziel muss man haben und ansteuern -
der Sinn des Lebens kann nicht sein,
am Ende die Wohnung aufgeräumt zu hinterlassen
."

[Elke Heidenreich]

Ich muss gestehen, mir gefällt die Aussage dieser kleinen Weißheit. Vielleicht gefällt er mir auch nur deswegen, weil ich damit mein Chaos rechtfertigen kann. Ordnung stört mich demnach in meinen Zielen und der Aufgabe den Sinn des Lebens zu finden. Ob das meine Familienmitglieder auch so sehen werden? Ich denke ja eher nicht.

Aber das nur am Rande. Eigentlich ist dies gar nicht mein Hauptgrund mich mitzuteilen. Dies nun wird mein erster Post geschrieben, gesendet und erlebt von meinem neuen Laptop. Ja, ihr hört richtig, die Laura hat es geschafft und ist nun mehr als pleite, aber um einen Schlepptop reicher. Mein Herz habe ich schon an das Monster-Wunder-Teil verloren. Es ist soooo schön. Und sooooo toll. Und soooo sexy. (entschuldigt bitte, ich steiger mich da gerade rein, trotzdem ist es irgendwie sexy^^)Vielleicht bekommt ihr mal ein Bildchen davon zu sehen.

Ab jetzt kann ich mit meinem neuen Laptop meine Ziele besser anvisieren und ansteuern. Ich bin gerüstet für mein Studium. Ich nehme den Kampf für die Bildung und gegen die Ordnung innerhalb meiner vier Wände auf.

Liebe Grüße von dem überglücklichen Laurinchen


Mittwoch, 21. Oktober 2009

wie soll ein Mensch nur ... ?

Als ich mich gerade durch Youtube gewühlt habe, fiel mir ein Interpret ein, der mir schon von mehreren Seiten nahe gelegt worden ist.
Schon vor einigen Monaten und dann nochmals letzte Woche. Hiermit sende ich auch einen lieben Dank an die beiden, Anca und Anna (), danke.
Es geht um Philipp Poisel, ein deutscher Sänger, geboren in Ludwigsburg, entdeckt von Herbert Grönemeyer.
Ich selbst denke, er wird an sich eher ein nicht allzu bekannter Sänger sein. Aber ich weiche gerade ab. Denn als ich gerade eben mir ein paar Lieder von ihm anhörte, aber ich sofort ein Lied gefunden, was mich sehr berührte.


Zuvor möchte nur mal klar stellen, dass ich mich nicht verliebt habe oder verliebt bin. Ich empfinde für keinen meiner Freunde plötzlich mehr als Freundschaft. Bezieht durch meinen Post den Inhalt nicht gleich auf mich.
Es ist nur so, dass man sich wünscht, so verzweifelt zu sein. Verzweifelt, weil einem die Sehnsucht gepackt hat. Die Sehnsucht nach einer ganz bestimmten Person. Das Gefühl muss unbeschreiblich sein, wenn die Liebe schon in Schmerz über geht, weil man Angst hat, alles zu verlieren, was man durch Freundschaft aufgebaut hat.
Diese Sehnsucht lässt mich nicht mehr los. Die Sehnsucht nach diesem bestimmten Gefühl.
Vielleicht versteht ihr es, wenn ihr euch den Text anhört.


[Philipp Poisel - wie soll ein Mensch]


Samstag, 17. Oktober 2009

Meiner linker, linker Platz ist frei. Ich wünsche mir den 22. November herbei



New Moon.
Die Fortsetzung von Twilight.
Am 26.11.2009 läuft der Kinofilm in den deutschen Kinos an.
Und ich werde den Film schon am 22.11.2009 sehen. *jiiiipiiiiiiii*
Denn am jenen Sonntag beginnt um 12.00 Uhr im Cinestar Hagen das Double Feature.
Twilight+New Moon!
Hintereinander. Mit Popcorn. Mit meinen Mädels. Wir schmachten. Bewundern Edward (naja nicht wirklich, lieber Jake). Schütteln den Kopf über Bella. Hassen die Volturi. Träumen uns an die Stelle von Bella. Sehnen und nach der unendlichen Liebe. Wollen auch einen Vampir.

Damit niemand hier denkt, dass es einfach war an diese Karten zu kommen, schilder ich einmal kurz den Kampf um die Karten:
Am 17.10 um 00:01 Uhr wurden Tickets über das Cinestar online verkauft. Der DVD Abend wurde unterbrochen und wir (darf ich hier eigentlich Namen nennen? Okay, machen wir es erstmal anonym bis ich die Rechte geklärt habe), V. , S. und ich, setzten uns vor den pc. Nach dem Aufrufen der Website und einem langen Laden hatten wir es geschafft zum Online-Verkauf vorzudringen. Als wir dann bei der Sitzplatzauswahl ankamen, war das Bild futsch, welches die Sitzplätze anzeigen sollte. Ein wenig panisch wurde auf "F5" gedrückt (danke V.). Schnell hatten wir Plätze in Reihe F gefunden. Auf dem "Weiter"-Button versuchten wir unser New-Moon-Glück weiter. Nach dem die Email-Adresse endlich eingetragen wurde und der letzte Knopf gedrückt werden musste, schmierte der Server vom Kino ab. Noch panischer als zuvor, klickten wir auf "zurück" und verfielen in leichte Hysterie. Beim dritten Anlauf hatten wir es geschafft und unsere Tickets mussten nur noch ausgedruckt werden (ausdrucken hört sich wieder so einfach an, auch das war etwas schwieriger^^).

Und nun wird gewartet. Gewartet bis zum 22.11.2009.
New Moon!