Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Mittwoch, 27. April 2011

Patience? ja [ ] nein [ x ]

"Then maybe all the pain will stop,
Just hold me close inside your arms tonight,
don't be too hard on my emotions.
...
I'll try to be strong, believe me,
I'm trying to move on,
It's complicated, but understand me."



Beim Durchstöbern fande ich ein paar Songs, die ich vor einer Ewigkeit mal hörte.
Es macht sie Spaß jetzt wieder zu hören und dieses Mal etwas anderes über jede Zeile zu denken, als man es zuvor tat.
Ich weiß noch nicht einmal, was mich so an diesen paar Zeilen fasziniert. Vielleicht ist es eine Ermahnung an mich Geduld zu haben, oder eine Warung an andere, die eher Geduld mit mir haben sollten.
Geduld... obwohl ich gar keine haben möchte. Denn ich möchte alles haben und zwar jetzt. Warten. Gedulig. Das will ist eigentlich nicht mehr. Ich würde lieber die Gduld hinter mir lassen und einfach vor mich daher leben. Diese Aussage nun zwar etwas kontraproduktiv. Aber auch ein gegenteiliger Songtext kann einem klar machen, was man will und was eben nicht.

Nun lebe ich mal ein bisschen, aber erst werde ich schlafen :)

liebe Grüße vom Laurinchen

Montag, 25. April 2011

P.J. Tracy - Mortifer


Mortifer (lat.) = todbringend

Drei Frauen auf der Jagd nach einem Serienmörder. Eine Wagenpanne im Hinterland von Wisconsin. Die nächste Siedlung macht einen verschlafenen Eindruck. Doch irgendetwas stimmt nicht in Four Corners: Die Stille entpuppt sich als Totenstille, der Ort als Geisterstadt. FBI-Agentin Sharon und die Computerspezialistinnen Grace und Annie haben wenig Zeit zu grübeln, denn plötzlich wimmelt es von schwer-bewaffneten Männern in Uniform. Und die drei laufen um ihr Leben …

Mortifer ist das vierte Buch des Schreiber-Duos, welches aus Mutter und Tochter besteht. Alle Charaktere sind schon seit der ersten Seite des ersten Buches dabei, sodass es nicht von Vorteil wäre, mit Mortifer zu beginnen, da sonst das Verständnis und das Hintergrundwissen fehlt. Deswegen zähle ich mal schnell die Bücher auf.

Spiel unter Freunden
Der Köder
Memento
Mortifer
Sieh mir beim Sterben zu (noch nicht gelesen)

Mortifer dreht sich hauptsächlich um die 3 Frauen, Annie Belinsky, Grace MacBride und Sharon Mueller. Diese sind auf dem Weg zu einem Fall, um dort ihr Hilfe in Form eines Computerprogrammes anzubieten. Doch so weit kommen sie nicht, da ihr Auto irgendwo im nirgendwo eine Autopanne hat. Gott sei Dank kurz vor dem Örtchen Four Corners, denken sich die Frauen. Als sie sich dann zu Fuß in den Ort aufmachen scheint dieser wie leergefegt. Die einzigen Menschen, die sich nach einiger Zeit zeigen, sind Soldaten. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese ihnen nach den Lebem trachten und alles daran setzen die 3 Frauen auszuspüren.

Eigentlich müsste man mehr erzählen. Da sich als die 3 Frauen nie an ihrem Ziel ankamen, ihre Freunde, bzw. Geschäftspartner, sorgen und schleunigst den Ernst der Lage erfassen. Darunter auch die FBI Agents Gino Rolseth und Leo Magozzi. Diese beiden Herren lösen in allen vorherigen Büchern die Mordfälle. Doch in diesem ist es anders. Denn sie übernehmen die Rolle der Ermittler nicht, da es gar nichts zu ermitteln gibt. Es geht allein darum, die Frauen aufzuspüren, da diese anscheinend in eine Sache hineingerutscht sein müssen.

Wie immer ist das Buch äußerst spannend. Mir persönlich gefällt der Stil sehr gut und auch die einzelnen Charaktere, weil man diese und ihre Beziehungen untereinander eben schon seit dem ersten Band verfolgt. Jeder der Spaß an einem guten Thriller hat, der sollte sich überlegen, ob diese Reihe nicht genau das ist, was er sucht.

Ich warte nun sehnsüchtig darauf, dass der zuletzt erschienene Band "Sieh mir beim Sterben zu" endlich als Taschenbuch rauskommt, damit die gebundene Ausgabe kein Loch in mein Portemonnaie fressen kann.

Hoffentlich sind meine Rezensionen nicht allzu schlimm und helfen auch ein wenig aus. Ich werde es mal etwas profisieren :)

Titel: Mortifer
Autor: P.J. Tracy
Genre: Thriller
Seiten: 400
Verlag: rororo
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Zitat: "Ein Penis war offensichtlich mit Genie gleichzusetzen."

viel Spaß beim Lesen :)
liebe Grüße vom Laurinchen

Freitag, 8. April 2011

Wartesaal Tour 2011

Gestern war es dann endlich soweit. Wir fuhren nach Bochum, verfuhren uns nur einmal, um Bosse auf seiner Wartesaal Tour 2011 zu begleiten.

Und ich muss sagen es war grandios. Die Zeche ist wirklich schön. Die Stimmung war gut, wenn man mal von den "gerockten" Mädels absieht, die mehr Zeit damit verbracht haben sich zu schminken, als sich die Lieder von Bosse einmal anzuhören. Wir standen in der zweiten Reihe, hatten super Sicht und jede Menge Spaß.

Auch wenn die meisten Lieder keine waren, um richtig mitzutanzen, tanzten wir und Aki auf der Bühne auch. Den Spaß auch auf der Bühne zu sehen war wirklich toll. Und wie er immer hüpfte. Und nicht zu vergessen seine Nike-Schuhe :D

Nun ein paar Eindrücke für euch:

Die Vorband: Boy


der Aki

Gitarristin der Band Boy. Zur Aushilfe




Duett
hach.... so schön


Ich würde ja auch allzu gern ein Video hochladen, doch es dauert so ewig und dann sagt er mir es sei ein Fehler aufgetreten. Mhhh keine Ahnung, was ich da nun machen soll :)

Viele liebe Grüße, vom Bosse-geflahten Laurinchen





Sonntag, 3. April 2011

Wohin die Zeit uns treibt


Geheimagent Terence O`Hara sieht die Verzweiflung der jungen Frau, die ihn in einer Bar in Mexiko anspricht, hört, wie sie um Hilfe fleht. Am liebsten würde Terence den Job ablehnen, aber etwas in Gillian Fitzpatricks grünen Augen zwingt ihn, ihr zu helfen: Ihr Bruder, ein anerkannter Wissenschaftler, ist mit seiner Tochter entführt worden. Zusammen mit Gillian macht Terence sich auf die Suche. Von Mexiko über Chicago bis nach Casablanca folgen sie der Spur der Täter. Und hier wird dem Geheimagent klar, dass auf ihn und Gillian in den Nächten mehr als nur Gefahren warten ...


Dieses Mal fand ich kein Zitat innerhalb des Buches, welches ich hätte posten können. Woran es lag, kann ich nicht spekululieren. Vielleicht daran, dass ich einfach schnell immer weiterlesen wollte, oder daran, dass die der Geheimagent Terence und die Physikerin Gillian einfach immer etwas sachlicher dachten. Schade um meine Zitatsammlung, aber damit ich kann leben.

Besonders gefallen an der Geschichte im Terence O'Hara war, dass sie nicht so romantisiert war. Natürlich fehlte das Verlangen, wie auch die Sehnsucht nach etwas Beständigem nicht. Aber es war kein hin und her wie es die Drillinge veranstaltet haben. Ein solider Mann, eine solide Meinung.

Dazu gefiel mir, wie auch schon bei der Geschichte um Carrie, dass die Romanze in ein Größeres eingefasst worden ist. Hier in die Entführung des Wissenschaftlers und Bruders von Gillian Fitzpatrick. Es war alles etwas spannender. Es war mehr Handlung als gewohnt vorhanden.

Das Ende des Buches hat mich etwas überrascht. Die ganze Familie vereint.

Nora Roberts enttäuscht nie. Werde mir also bald den nächsten Sammelband zulegen. Ob ich dann da alle 5 oder 6 Einzelbände poste, weiß ich noch nicht.


liebe Grüße vom Laurinchen

Samstag, 2. April 2011

Bemal mich

Bemal mich, mach mich bunt. Ich will die Haut nicht mehr sehen. Bemal mich, ich sag dir was: du bist wunderschön nicht nur meinde Hände waren nach dem Streichen "Blattgrün" :) ein Bild mitten aus dem Chaos. Ich musste wirklich alles umstellen und abrücken. Dabei kamen nicht immer schöne Dinge zum Vorschein. Die Plane hat nicht immer mitgespielt :D



und das fertige Werk. Wahrscheinlich sieht es auf den Bildern viel besser aus, als eigentlich geworden ist. Denn dieses Klebeband wollte nicht so super auf der Raufasertapete halten, sodass die Farbe leicht unter das Band gelangete und meine Streifen nicht wirklich geradlinig sind. Aber ich mag es sehr so. Es ist ein freundliches Grün und ich habe es alleine gemacht. War zwar eine höllen Arbeit, aber mittlerweile bin ich schon geduscht und das die Möbel stehen wieder, wie sie zuvor standen. Vielleicht sollte ich doch noch Maler werden :D Ne lieber nicht! Ich bitte Meinungen, Kommentare, Kritiken und Lob :D


liebe Grüße, das Laurinchen

Mittwoch, 30. März 2011

Man wird eigentlich erst durch Nachdenken unglücklich.

In letzer Zeit denke ich viel nach.

Über Dinge, die ich besitze, die mir fehlen, die ich brauche und die, die ich niemals bekommen werde.

Abends im Bett, denke ich nach und Tränen versinken im Kissen.

Manchmal ist es nötig sich in den Schlaf zu weinen. Es beruhigt. Tut gut, weil man sich all dem mal hingeben kann, ohne jemanden Rechenschaft ablegen zu müssen.

"Warum guckst du so traurig?" - Vielleicht weil ich es bin?!

Dann liege ich Abends im Bett und weine, weil ich es brauche. Tagsüber laufe ich durch die Welt mit einem Lächeln im Gesicht und frage mich, ob es überhaupt jemand sieht, wenn man unglücklich ist. Ich rede hier nun nicht von schlechter Laune, die ein paar Stunden, vielleicht auch mal einen Tag anhält. Nein, ich rede von dem Gefühl, was man hat, wenn einem das Glück vorenthalten wird oder permanent von einem davon rennt, als würde man ihm etwas Böses wollen.

Und dann denke ich weiter nach.

Entscheidet das Glück allein an wen es sich heftet? Wann es wieder abspringt? Und wie intensiv es sein wird?

Nun werdet ihr sagen, "Jeder ist seines Glückes Schmied.". Doch das bezweifel ich mittlerweile. Ich tue viel dafür. Manchmal hilft es. Dann gibt es ein kleines Zeitfenster, durch welches ich die Sonne sehen kann. Aber es ist klein und von kurzer Dauer. Das sind dann die Momente, die mir meinen Tag retten. Die mich dazu bringen ein Lächeln oder gar ein Lachen vorzuweisen. Es gibt viele kleine Dinge, aber sie formen sich niemals zu etwas Großem. Ihnen fehlt die Verbindung. Der Kleber ist wohl noch nicht gefunden. Doch langsam brauche ich diesen Kleber.

Normalerweise bin ich ein Mensch, der schnell zu begeistern ist, der spontan ist. Jemand der in der Lage ist permanent zu Lachen und es auch so meint. Doch in letzter Zeit ist es eben anders. Mir fehlt etwas.

Vielleicht liegt es auch daran, dass gerade alles irgendwie zerbricht. Gar nicht mal so plötzlich. Es ist ein schleichender Prozess. Einer, der mir hätte auffallen müssen. Vielleicht auch einer, den ich hätte verhindern können. Doch nun ist es einmal ins Rollen geraten. Und es scheint über mir einzubrechen.

Dies zu lesen erweckt bestimmt den Eindruck von einer Aufgabe, einer Selbstaufgabe. Das Erlöschen von Kampfgeist. Resignation. Doch das ist es gar nicht mal. Es ist nur die Offenlegung von momentanen Gefühlen. Es ist vielleicht auf eine Kampfansage. Denn weitergehen kann es so nicht. Wird es auch nicht. Sonst würde ich kaputt gehen. Der Schmerz würde sich noch viel tiefer einbrennen.

Und plötzlich Fragst du dich

Wann warst du zum letzten Mal glücklich?

Warum die Welt Welt ist

Vorbeisaust

Und dich manchmal platt macht

Mit ihrer Faust

[Fotos - glücklich eigentlich]



das Laurinchen

Samstag, 26. März 2011

Pinsel die Wand an!

Ich komme gerade ganz frisch von einem Ramsch-Heimwerker-Möbelhaus. Bepackt mit einem 2,5 Liter Eimer Farbe und einer Rolle Abklebeband. Mein Werkzeug für die nächste Mission, die ich abstrebe. Pinsel die Wand an! Ideen habe ich auch schon. Eine habe ich schon wieder verworfen, doch die andere ist standhaft und wird es wohl an meine Wand schaffen. Diese Veränderung brauche ich gerade. Es ist etwas, was mir Kraft gibt. Ich werde die Farbe nämlich alleine an meine Wand bringen, ohne jegliche Hilfe, sodass ich später auf das Ergebnis schauen kann, und weiß, dass dies allein mein Verdienst ist. Etwas was ich alleine geschafft habe, undzwar gut. Genau das brauche ich. Das Selbstvertrauen, dass sich dabei aufbaut. Das Selbstbewusstsein, was anschwillt, wenn andere mein kleines Werk bewundern. Zu mancher Zeit braucht man Hilfe von anderen. Doch dann gibt es die Momente, in denen du anderen zeigen willst, dass du sie nicht brauchst. Dass du alleine zurecht kommst. Dass du dein Leben ganz gut alleine, wenn auch einsam, auf die Reihe bekommst. Und diese Farbe wird ein Symbol für meine Stärke es alleine durchzustehen.


"Wir laufen alle mit Löchern in den Herzen umher, aber wir laufen noch."


liebe Maler-Grüße vom Laurinchen