Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Sonntag, 3. April 2011

Wohin die Zeit uns treibt


Geheimagent Terence O`Hara sieht die Verzweiflung der jungen Frau, die ihn in einer Bar in Mexiko anspricht, hört, wie sie um Hilfe fleht. Am liebsten würde Terence den Job ablehnen, aber etwas in Gillian Fitzpatricks grünen Augen zwingt ihn, ihr zu helfen: Ihr Bruder, ein anerkannter Wissenschaftler, ist mit seiner Tochter entführt worden. Zusammen mit Gillian macht Terence sich auf die Suche. Von Mexiko über Chicago bis nach Casablanca folgen sie der Spur der Täter. Und hier wird dem Geheimagent klar, dass auf ihn und Gillian in den Nächten mehr als nur Gefahren warten ...


Dieses Mal fand ich kein Zitat innerhalb des Buches, welches ich hätte posten können. Woran es lag, kann ich nicht spekululieren. Vielleicht daran, dass ich einfach schnell immer weiterlesen wollte, oder daran, dass die der Geheimagent Terence und die Physikerin Gillian einfach immer etwas sachlicher dachten. Schade um meine Zitatsammlung, aber damit ich kann leben.

Besonders gefallen an der Geschichte im Terence O'Hara war, dass sie nicht so romantisiert war. Natürlich fehlte das Verlangen, wie auch die Sehnsucht nach etwas Beständigem nicht. Aber es war kein hin und her wie es die Drillinge veranstaltet haben. Ein solider Mann, eine solide Meinung.

Dazu gefiel mir, wie auch schon bei der Geschichte um Carrie, dass die Romanze in ein Größeres eingefasst worden ist. Hier in die Entführung des Wissenschaftlers und Bruders von Gillian Fitzpatrick. Es war alles etwas spannender. Es war mehr Handlung als gewohnt vorhanden.

Das Ende des Buches hat mich etwas überrascht. Die ganze Familie vereint.

Nora Roberts enttäuscht nie. Werde mir also bald den nächsten Sammelband zulegen. Ob ich dann da alle 5 oder 6 Einzelbände poste, weiß ich noch nicht.


liebe Grüße vom Laurinchen

Samstag, 2. April 2011

Bemal mich

Bemal mich, mach mich bunt. Ich will die Haut nicht mehr sehen. Bemal mich, ich sag dir was: du bist wunderschön nicht nur meinde Hände waren nach dem Streichen "Blattgrün" :) ein Bild mitten aus dem Chaos. Ich musste wirklich alles umstellen und abrücken. Dabei kamen nicht immer schöne Dinge zum Vorschein. Die Plane hat nicht immer mitgespielt :D



und das fertige Werk. Wahrscheinlich sieht es auf den Bildern viel besser aus, als eigentlich geworden ist. Denn dieses Klebeband wollte nicht so super auf der Raufasertapete halten, sodass die Farbe leicht unter das Band gelangete und meine Streifen nicht wirklich geradlinig sind. Aber ich mag es sehr so. Es ist ein freundliches Grün und ich habe es alleine gemacht. War zwar eine höllen Arbeit, aber mittlerweile bin ich schon geduscht und das die Möbel stehen wieder, wie sie zuvor standen. Vielleicht sollte ich doch noch Maler werden :D Ne lieber nicht! Ich bitte Meinungen, Kommentare, Kritiken und Lob :D


liebe Grüße, das Laurinchen

Mittwoch, 30. März 2011

Man wird eigentlich erst durch Nachdenken unglücklich.

In letzer Zeit denke ich viel nach.

Über Dinge, die ich besitze, die mir fehlen, die ich brauche und die, die ich niemals bekommen werde.

Abends im Bett, denke ich nach und Tränen versinken im Kissen.

Manchmal ist es nötig sich in den Schlaf zu weinen. Es beruhigt. Tut gut, weil man sich all dem mal hingeben kann, ohne jemanden Rechenschaft ablegen zu müssen.

"Warum guckst du so traurig?" - Vielleicht weil ich es bin?!

Dann liege ich Abends im Bett und weine, weil ich es brauche. Tagsüber laufe ich durch die Welt mit einem Lächeln im Gesicht und frage mich, ob es überhaupt jemand sieht, wenn man unglücklich ist. Ich rede hier nun nicht von schlechter Laune, die ein paar Stunden, vielleicht auch mal einen Tag anhält. Nein, ich rede von dem Gefühl, was man hat, wenn einem das Glück vorenthalten wird oder permanent von einem davon rennt, als würde man ihm etwas Böses wollen.

Und dann denke ich weiter nach.

Entscheidet das Glück allein an wen es sich heftet? Wann es wieder abspringt? Und wie intensiv es sein wird?

Nun werdet ihr sagen, "Jeder ist seines Glückes Schmied.". Doch das bezweifel ich mittlerweile. Ich tue viel dafür. Manchmal hilft es. Dann gibt es ein kleines Zeitfenster, durch welches ich die Sonne sehen kann. Aber es ist klein und von kurzer Dauer. Das sind dann die Momente, die mir meinen Tag retten. Die mich dazu bringen ein Lächeln oder gar ein Lachen vorzuweisen. Es gibt viele kleine Dinge, aber sie formen sich niemals zu etwas Großem. Ihnen fehlt die Verbindung. Der Kleber ist wohl noch nicht gefunden. Doch langsam brauche ich diesen Kleber.

Normalerweise bin ich ein Mensch, der schnell zu begeistern ist, der spontan ist. Jemand der in der Lage ist permanent zu Lachen und es auch so meint. Doch in letzter Zeit ist es eben anders. Mir fehlt etwas.

Vielleicht liegt es auch daran, dass gerade alles irgendwie zerbricht. Gar nicht mal so plötzlich. Es ist ein schleichender Prozess. Einer, der mir hätte auffallen müssen. Vielleicht auch einer, den ich hätte verhindern können. Doch nun ist es einmal ins Rollen geraten. Und es scheint über mir einzubrechen.

Dies zu lesen erweckt bestimmt den Eindruck von einer Aufgabe, einer Selbstaufgabe. Das Erlöschen von Kampfgeist. Resignation. Doch das ist es gar nicht mal. Es ist nur die Offenlegung von momentanen Gefühlen. Es ist vielleicht auf eine Kampfansage. Denn weitergehen kann es so nicht. Wird es auch nicht. Sonst würde ich kaputt gehen. Der Schmerz würde sich noch viel tiefer einbrennen.

Und plötzlich Fragst du dich

Wann warst du zum letzten Mal glücklich?

Warum die Welt Welt ist

Vorbeisaust

Und dich manchmal platt macht

Mit ihrer Faust

[Fotos - glücklich eigentlich]



das Laurinchen

Samstag, 26. März 2011

Pinsel die Wand an!

Ich komme gerade ganz frisch von einem Ramsch-Heimwerker-Möbelhaus. Bepackt mit einem 2,5 Liter Eimer Farbe und einer Rolle Abklebeband. Mein Werkzeug für die nächste Mission, die ich abstrebe. Pinsel die Wand an! Ideen habe ich auch schon. Eine habe ich schon wieder verworfen, doch die andere ist standhaft und wird es wohl an meine Wand schaffen. Diese Veränderung brauche ich gerade. Es ist etwas, was mir Kraft gibt. Ich werde die Farbe nämlich alleine an meine Wand bringen, ohne jegliche Hilfe, sodass ich später auf das Ergebnis schauen kann, und weiß, dass dies allein mein Verdienst ist. Etwas was ich alleine geschafft habe, undzwar gut. Genau das brauche ich. Das Selbstvertrauen, dass sich dabei aufbaut. Das Selbstbewusstsein, was anschwillt, wenn andere mein kleines Werk bewundern. Zu mancher Zeit braucht man Hilfe von anderen. Doch dann gibt es die Momente, in denen du anderen zeigen willst, dass du sie nicht brauchst. Dass du alleine zurecht kommst. Dass du dein Leben ganz gut alleine, wenn auch einsam, auf die Reihe bekommst. Und diese Farbe wird ein Symbol für meine Stärke es alleine durchzustehen.


"Wir laufen alle mit Löchern in den Herzen umher, aber wir laufen noch."


liebe Maler-Grüße vom Laurinchen

Freitag, 25. März 2011

Hinter dunklen Spiegeln


Carrie O`Haras Streben nach Ruhm und Erfolg trägt längst Früchte, als ein Albtraum beginnt: Die umschwärmte Schauspielerin wird von einem fanatischen Verehrer mit anonymen Anrufen, Briefen und verstörenden Blumensendungen tyrannisiert. In ihrer Angst wendet sie sich an den Privatdetektiv Kirk Doran gut aussehend, erfahren und überzeugt davon, dass er sie beschützen kann. Doch obwohl der den gefeierten Star tagsüber keine Sekunde aus den Augen lässt, fühlt Carrie sich nachts in ihrem Appartement bedroht. Deshalb macht Kirk ihr einen Vorschlag: Bis er den Täter überführt hat, will er bei ihr wohnen. Carrie ahnt, was unausweichlich auf sie zukommt. Denn die Atmosphäre zwischen ihr und Kirk wird mit jedem Tag erotischer ...
Nun habe ich auch den dritten Band von den vier Bänden der O'Hara Familie durch. Ich war zuerst nicht wirklich davon überzeugt, weil Carrie, die älteste der Drillinge, ein Charakter ist, mit dem man sich nicht wirklich identifizieren kann. Sie ist eine Hollywood-Berühmtheit. Sie wickelt die Männer um den Finger. Sie weiß ihre Reize einzusetzen und geizt dementsprechen auch nicht mit ihnen. Sie ist diese Art von Frauen, die man als Diva bezeichnet und als normaler Mensch einfach nur existieren lässt, weil sie einfach unnahbar sind. Deswegen interssierte mich Carrie auch nicht wirklich. Doch als Kirk in das Leben der Schauspielerin trat, musste man weiter lesen, da Kirk nichts von all dem Trubel um die Person der Carrie gab. Sie waren wie zwei sich gegenseitig abstoßende Magneten. Was mir, außer der Beziehung, noch gefallen hat war, dass es sich nicht allein um die Annäherung ging, sonder eine echte Thematik vorhanden war. Der Stalker. Umgewohnt zwischen den Seiten voller Liebe und Leidenschaft.
Ich bin wahrscheinlich voreingenommen, aber ich Nora Roberts ist klasse für Träumer, die warten auch endlich glücklich zu werden.
liebe Grüße vom Laurinchen

Deichbrand 2011


Und ich bin dabei. Seit gestern habe ich meine Karte und bin sehr stolz darauf. Mein erstes Festival. Und dann habe ich gleich noch so viel Glück mit den Bands. Denn es kommen echt sehr sehr viele Bands, die auch meinen verkorksten Geschmack treffen. Das soll schon einiges heißen.

Hier mal alle Bands auf die ich mich riesig freue:

Die Fantastischen Vier

Juli

Kettcar

Die Happy

Jennifer Rostock

Bosse

Fotos

Frida Gold

Diese Freude teile ich gerade mit einer Freundin, ohne die ich niemals mein Ticket gekauft habe. Danke, dass du mir damit echt einen kleinen Traum erfüllst. Wir werden Cuxhaven rocken.

Liebe Grüße vom Laurinchen

Mittwoch, 23. März 2011

Wenn du immer nur von deinen Fehlern sprichst

Das neue Semester läuft nun schon die zweite Woche und die Routine des vorherigen Semester stellt sich langsam wieder ein. Zwar haben sich die Module geändert. Ich habe nicht nur die Pflichtmodule, sondern auch meine ersten Wahlmodule. Das Semester wird etwas auseinander gerupft. Ich habe meine Module nur noch mit bestimmten Leuten. Wir sitzen in Seminaren, die sich anfühlen wie kleine Schulklassen. Aber eigentlich sind die Leute und die Module das, worauf ich mich am Studieren am meisten freue. Die Atmosphäre ist das allerschönste. Doch ich sitze wieder in den Vorlesungen und höre mir Stunde um Stunde die Lehren der Professoren an. Sie sprechen neue Dinge an, auch interessante Dinge und sie sprechen Dinge an, die ich schon wissen müsste, weil sie im letzten Semester thematisiert worden sind. Doch ich merke, dass ich es nicht mehr weiß. Wir kommen einige Stichworte bekannt vor, aber mich konkret erinnere ich mich nicht mehr daran. Wenn mir das bewusst wird, überkommt mich so ein Gefühl. Ein Gefühl was mich dazu bringt zu verzweifeln. Ich fühle mich oftmals so unwissend. Wenn ich dann in einem Umfeld sitze, was alles aus der hinterletzten Kammer des Gehirns kramen können, schäme ich mich nur. Am liebsten würde ich im Erdboden versinken und alles hinschmeißen. Dieses Gefühl ist so unbeschreiblich. Man fühlt sich so dumm. Kommt nicht mit dem Stoff hinterher. Lässt sich Thematiken dreimal erklären und versteht es immer noch nicht. Sich an Büchern schlau zu lesen geht auch eher nach hinten los, weil man dort noch weniger versteht. Ich kann es einfach nicht und ich kann es einfach nicht alleine. Aber dann habe ich ein Lied von einer Freundin Geschenk bekommen. Ein Song der Band Großstadtgeflüster. Ich habe es mir angehört und es tat mir gut. Der Song heißt "Fehler". Der Text passt einfach diese eine Stimmung von mir, die mir mein Selbstvertrauen nimmt. Hier mal ein bisschen Lyriks :)


Ich weiß nicht wirklich was du denkst, doch du verschenkst wertvolle Zeit.

Wenn du.. Wenn du dich ständig selber fragst ob das was du sagst in anderen Köpfen verweilt.

Du betrachtest, aber siehst dich nicht. ...

Warum verstehst du nicht, dass du nie sehen wirst wie schön du bist so wie du bist?

Wenn du immer nur von deinen Fehlern sprichst und du nie sehen wirst das du das bist so wie du bist? Und das besonders ist!





liebe Grüße vom Laurinchen