Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Donnerstag, 30. Dezember 2010

The Virgin Suicides

Gestern Abend sah ich mir nach langer Überlegung einen Film an. Die Filmauswahl fiel mir sehr schwer und letztendlich entschied ich mich für "The Virgin Suicides".
Ich selbst weiß nicht, was ich daran so faszinierend fand. Aber ich fing an zu schauen und schon der erste gesprochene Satz des Erzählers fesselte mich.
"Cecilia war die Erste, die ging."

Amazon-Beschreibung:
Jungs in der Nachbarschaft in einem amerikanischem Vorort der 70er haben es schwer. Sie leben Tür an Tür mit den schönsten Mädchen, die sie sich vorstellen können. Aber die tief religiöse Mutter und der introvertierte Vater schirmen die Töchter völlig ab, um sie vor den Gefahren der Pubertät zu schützen. Nachdem die 13-jährige Cecilia Selbstmord begeht, wird das Gefängnis für die Schwestern noch enger. Als der Herzensbrecher Trip Fontaine die Eltern dazu überreden kann, die Mädchen mit auf ein Schulfest gehen zu lassen, scheint sich die Situation zu verbessern. Doch als Lux nach einer Liebesnacht mit Trip erst am nächsten Morgen nach Hause kommt, trifft die Mutter eine verhängnisvolle Entscheidung. Die Ereignisse eskalieren...







Der Film ist einfach klasse. Man versucht wie die Nachbarsjungen dahinter zu kommen, was die Mädchen denken. Ihre Beweggründe zu verstehen. Man möchte verstehen, warum die Rebellion ausbleibt. Es entstehen so viele Fragen, weil man keinen Einblick in die Geschichte der 5 Lisbon-Mädchen Cecilia (13), Lux (14), Bonnie (15), Mary (16) und Therese (17) bekommt. Man weiß immer nur das, was die Nachbarsjungen von dem Fenster gegenüber wahrnehmen. Man erblickt immer nur die Fassade, die in der die bildhübschen Mädchen den Alltag bewältigen und sofort wieder zu Hause eintreffen. Die Strenge innerhalb des Hauses kann man nur ahnen.
Und dies fesselt. Man beginnt selbst Theorien aufzustellen. Man ist Teil der Nachbarn, die eine Vermutung nach der anderen aufstellen, um Erklärungen zu finden. Doch das "Warum" bleibt im Raum stehen.

Nach dem Film habe ich mir überlegt das Buch zu lesen, auf dem der Film basiert, in der Hoffung dort mehr Antworten zu finden. Vielleicht sind die Schilderungen von Jeffrey Eugenides in seinem Roman "Die Selbstmord-Schwestern" einfacher zu deuten und klären einige Fragen. Vielleicht versteht man dann die Gedankengänge und die Verzweifelung der jungen Lisbon-Mädchen.



liebe Grüße vom Laurinchen

Sonntag, 28. November 2010

Wartesaal

Ende Februar erscheint das 4. Album von Axel Bosse unter dem Namen Wartesaal.
Im April startet Bosse dann seine Deutschland Tour und macht am 7. April Halt in der Zeche Bochum.
"Danke, dass du nach Bochum kommst, lieber Axel."
Sein Titelsong des Albums "Wartesaal" hat er schon einige Male vorgestellt, unter anderem auch als Support von Silly. Das Lied hat er oft unpluggend gespielt. Und ich kann nur sagen, ich liebe dieses Lied. Ich liebe die Lyriks. Ich liebe diesen Menscher, der es immer wieder von neuem schafft, andere mit seinem Gesang zu verzaubern, zu berühreren, zu beeinflussen.


"Ey wir sitzen im Wartesaal, zum glücklich sein, zum glücklich sein.
Und wir sitzen im Wartesaal und warten mal und warten mal."

"Ey wir liegen so auf der Hand und merken's nicht und merken's nicht.
Und wir bleiben im Wartesaal, zum glücklich sein, zum glücklich sein."




Danke Bosse.
Für die vielen Stunden Musik.

liebe Grüße,
vom
Laurinchen

Sonntag, 10. Oktober 2010

Wir sind die Nacht

Am 28. Oktober kommt ein weiterer Kinofilm raus, der die Thematik von Vampiren aufgreift.
Es handelt sich hierbei um die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Wolfang Hohlbein.

kleine Inhaltsangabe:
Eine Nacht verändert alles im Leben der jungen Lena. Sie wird von Louise gebissen, der Anführerin eines weiblichen Vampir-Trios, und gibt sich von nun an hemmungslos den Verlockungen der Unsterblichkeit hin. Als sie sich aber in den jungen Polizisten Tom verliebt und der Vampir-Clique den Rücken kehren will, kennt Louises Zorn auf die Verräterin keine Grenzen. Lena muss sich zwischen der Liebe und dem ewigen Leben entscheiden.

Keine Falten, kein Älterwerden, kein Montagmorgen! Die drei Vampire Louise, Nora und Charlotte treiben in Berlin ihr nächtliches Unwesen. In einer Edeldisco trifft Louise eines Nachts auf Lena, die sich auf Diebestour in der Stadt herumtreibt, und beißt sie auf der Damentoilette. Lenas Körper verändert sich, und sie muss akzeptieren, dass sie zum Vampir wird. Erst genießt sie den Luxus, die Partys, die grenzenlose Freiheit, doch dann machen ihr die Mordlust und der Blutdurst ihrer Gefährtinnen immer mehr zu schaffen. Gleichzeitig sind Lenas Schwarm Tom und die Polizei den Vampirfrauen auf den Fersen. Lena offenbart sich Tom, dessen Liebe stärker als die Pflicht ist – was Louise eifersüchtig beobachtet ...

(Quelle:
http://www.amazon.de/Wir-sind-die-Nacht-Roman/dp/3453266781)

Hier einmal der Trailer:



Wer will mit ins Kino?
Meine Entscheidung ist gefallen.
Diesen Film werde ich mir anschauen und von diesem abhängig machen, ob das Buch auchgelesen wird.

Liebe Grüße,
vom Laurinchen

Sonntag, 26. September 2010

Planlos

Planlos - Ryo und Norman Sinn

"Ich bin planlos und steh neben dir.
Ich weiß nicht was ich sagen muss, ich will dich nicht verlieren.
Völlig planlos steh ich neben dir und will weg.
Ich bin völlig planlos und steh neben mir.
Was ist hier nur gerade los?
Ich kann es nicht kapier'n.
"




Ryo und Norman Sinn werde ich am 1. Oktober live in Berlin sehen und ich weiß nur, dass es absolut überwältigend wird. Denn dieses Lied, diese paar Zeilen bedeuten mir in den letzten Tagen so sehr. Sie beschreiben meine Gefühlswelt perfekt, geben wieder, wie mein Verhältnis zu dem Geschehenen ist. "Ich bin planlos". Und wie planlos ich bin.
Ich wünschte mir, dass jemand meine Hand nehmen würde und mich durch all die Planlosigkeit führt, bis ich wieder ein Ziel einen Plan sehe, den ich selbst in Angriff nehmen kann. Ich möchte stark sein. Aber manchmal geht es einfach nicht. Da will man einknicken. Und nur aufgefangen werden. Die Verantwortung abgeben und nur gehalten werden. Wissen, dass jemand dich halten wird.
Aber anstelle dessen, muss man alleine dadurch und hinterlässt ein Trümmerfeld von verletzten Herzen, wobei man immer darauf achtete, dass man so wenig Schaden anrichtet wie möglich, sowohl bei anderen, als auch bei sich. Doch so ist das Leben. Schmerz und Freude reichen sich die Hand. Sie liegen so nah beieinander, dass es der Plan ist, dass man planlos sein muss.

Liebe Grüße,
das Laurinchen

Freitag, 10. September 2010

Sich seinen Träumen hingeben


Träume brauchen Raum, viel Raum.
Und meine Träume werden bald viel Platz haben. Denn dies hier ist mein zukünftiges Bettchen.
Ein wunderschönes Bett in Nussbaum, welches ich nach langer langer Suche aus ungefähr 15 Möbelhäuserm auserwählt habe.
In 6-8 Wochen darf ich es dann aufbauen. Das wird ein Spaß. Sprachlos und von Freude erfüllt, war das schon wieder ein klitze kleiner Beitrag :D
liebe Grüße
vom Laurinchen

Sonntag, 29. August 2010

Konzerte des Jahres 2010

Da meine Posts immer nur daher rühren, wenn ich super gelaunt bin oder gerade ein großes Tief durchlebe, ist heute wieder einmal ein Tag zum Schreiben.
Leider ist der heutige Anlass ein Tief, welches ich versuche hierdurch abzubauen.

Dieses Jahr ist das Jahr der Musik, der Konzerte und des Tanzens.
Durch Zufall bin ich auf das FZW Dortmund gestoßen. Habe das Programm durchsucht .... und ... m ir stockte der Atem. In einer Woche treten im Freizeit Zentrum West Dortmund zwei Bands auf, die mein Herz höher schlagen lassen.

Am 04.11.2010 tourt Bakkushan mit Springwut im FZW und
am 07.11.2010 spielen die Madsen dort.

Boah ich werd nicht mehr. Wenn ich zu beiden Konzerten gehen kann, dann bin ich der glücklichste Mensch der Welt. Hoffentlich klappt das, denn die Preise sind eindeutig bezahlbar. OMG. Wenn jemand Lust hat mitzukommen, der sei herzlich willkommen.

liebe Grüße,
das Laurinchen

Montag, 26. Juli 2010

Bundesvision Song Contest 2010

1. Oktober 2010
Berlin, Max-Schmeling-Halle

Auch dieses Jahr findet, der von Stefan Raab ins Leben gerufene Bundesvision Song Contest statt. Peter Fox holte ihn mit seiner Sieger-Single "Schwarz zu Blau" im Jahre 2009 für dieses Mal nach Berlin.
Und dort heißt es dann wieder: 16 Bands aus 16 Bundesländern treten gegeneinander an.
Die deutschsprachigen Bands singen in ihrer Muttersprache. Die Lieder können eventuell einige wenige englische Textzeilen besitzen. Ansonsten representieren sie all das, was Deutschland zu bieten hat. Und dieses Jahr sind viele starke Bands dabei :)

Teilnehmerliste:

Bakkushan - Springwut (Baden-Württemberg)
Blumentopf - SoLaLa (Bayern)
Ich+Ich - Yasmine (Berlin)
Das Gezeichnete Ich - Du, Es und Ich (Brandenburg)
kleinstadthelden - Indie Boys (Bremen)
Selig - (Hamburg)
Oceana & Leon Taylor - Far Away (Hessen)
Sebastian Hämer - Is' schon ok (Mecklenburg-Vorpommern)
Dirk Darmsteadter & Bernd Begemann - So geht das jede Nacht (Niedersachsen)
Unheilig - Unter deiner Flagge (Nordrhein-Westfalen)
Auletta - Sommerdiebe (Rheinland-Pfalz)
Mikroboy - Nichts ist umsonst (Saarland)
Blockflöte des Todes - Alles wird teurer (Sachsen)
Silly - Alles Rot (sachsen-Anhalt)
Stanfour - Sail on (Schleswig-Holstein)
Norman Sinn & Ryo - Planlos (Thüringen)

meine Favoriten
hier eine kleine Vorstellung dieser Lieder.









Und das geilste an allem ist.
Ich bin dabei.
Ich bin live mit dabei.
All diese Bands sehe ich live in Berlin.
Laura in Berlin.
Wuuhuuu.
Und ein dickes Danke an eine Person, die das alles mehr oder weniger ermöglicht hat, nur durch seine Begleitung.
Danke

die aller glücklichsten Grüße vom Laurinchen

Samstag, 24. Juli 2010

Ein Riss im Himmel

Rezension:
Ein Riss im Himmel von Jeannie A. Brewer

Zum Geburtstag bekam ich von einer Freundin dieses Buch geschenkt, mit den Worten "du wirst weinen". Und so war es. Die Tränen standen mir teilweise in den Augen. Sie rannen mir nie über die Wangen, aber sie waren da.
"Ein Riss im Himmel" beschreibt wie ein Riss in der Ewigkeit entstehen kann. Ein Riss, der niemals und von niemanden aufgehalten werden kann, bis etwas in diesen Riss stürzt.
Der Medizinstudent Eric Moro lernt die Künstlerin Alex Taylor kennen.Es ist liebe auf den ersten Blich. Beide verbindet eine tiefe Leidenschaft und wahre Liebe. Doch ihre Liebe wird durch einen einzigen Nadelstich erschüttert, denn es wird die Diagnose HIV-positiv bei Eric festgestellt. Sie kämpfen gemeinsam gegen die Krankheit und für mehr Zeit.

Das Buch ist wundervoll. Die Autorin Jeannie A. Brewer studierte selbst Medizin und ist als Ärztin und Autorin tätig. Dies erkennt man auch in ihren medizinischen Beschreibungen. Sie sind einfach, dennoch sehr fachspezifisch. Man versteht sofort. Sehr gefallen hat mir, dass man einen Einblick in die Gesellschaft bekommt. Die Krankeit Aids oder allein die Infektion, wird von der Gesellschaft bestraft. Man wird als Aussässiger behandelt. Ziele, Werte und Träume werden einem verwehrt. Es ist ein Kampf nicht nur gegen die Krankheit, sondern gegen den Rest der Welt. Es steckt so viel Herz und Schmerz in all diesen Worten und so viel Wahrheit, was eher erschreckend ist. Man hat das Verlangen in die Geschichte zu schlüpfen und die eigene Hilfe anzubieten. Das Buch ermittelt eine neue Sicht. Man sieht es mit anderen Augen und verwirft die Worte "Sünde" und "Schmutz" sofort. Diese Buch ist herzzerreißend und voller Liebe.
Ist der Himmel blau, so werde ich nun jedes Mal nach oben schauen, vielleicht entdecke ich dort in der Luft Buchstaben. Buchstaben die Träume symbolisieren. So wie Alex' Traum. Träume lassen sich realisieren, wenn man genug Tapferkeit und Mut besitzt. Mut zum Kämpfen und Mut zum Gehen.

Danke Dorina. Ein sehr schönes Buch, welches man ohne Mitgefühl nicht lesen kann.

Liebe Grüße,
das Laurinchen

Montag, 5. Juli 2010

Wo geht's ins All?

Nachdem ich heute meine erste Klausur im ersten Prüfungszeitraum total daneben gesetzt habe, habe ich unerklärlicherweise super Laune. Hatte nur 1011000 (im Dualsystem) Minuten schlechte Laune. Vielleicht war da die Laune auch nicht schlecht, sondern die Gute nur von Panik ummantelt.

Ein Grund für meine Laune ist der anstehende Besuch des Festivals Bochum Total.
Bochum werde ich dann wohl am Donnerstag und Freitag unsicher machen müssen.
Hoffentlich lerne ich viele neue tolle Bands kennen. Eine hat es mir gerade schon angetan ...

Die Rakede





Vielleicht hat ja noch jemand solch einen verkorksten Geschmack wie ich.

Liebe Grüße,
das Laurinchen

Samstag, 12. Juni 2010

Mein Herz bleibt hier! Bei mir!

"Aus und vorbei, ich hab dir nicht gereicht.
Ich gab dir alles, du konntest nie zufrieden sein.
Den kleinen Finger, dann meinen ganzen Arm,
meine Geduld, meine Nerven und mein Verstand
Du tust mir nicht mehr weh
Und jetzt geh.

Nimm alles mit, reiß alles raus.
Was du willst und was du brauchst.
Nimm alles mit, greif es dir.
Doch mein Herz bleibt hier.
Doch mein Herz bleibt hier, bei mir. "


[Madsen - Mein Herz bleibt hier]

Letztens merkte ich, dass meine Posts immer nur sehr niedergeschlagen klingen. Sie handeln von Schmerz, kaputten Herzen, verlassen werden ... die Freunde kommt viel zu kurz.
Aber ich glaube, man muss versuchen in allem was Gutes zu sehen. Jedes Ende ist ein Neuanfang. Und so interpretiere ich für mich auch diesen Songtext der Madsen.
Denn ich sehe ein, dass ich nicht gereicht habe. Habe diesen Schlussstrich erkannt, germerkt, dass es für mich nicht das richtige war, weil man mehr nahm, als man gab. Doch diese Einsicht gibt mir die Kraft mir nicht mehr weh tun zu lassen. Denn nun habe ich die Kraft alles in die Wüste zu schicken. Es ist endgültig. Ich lasse jetzt los und bin bereit alles was mal verband abzugeben. "Nimm alles mit. Greif es dir!" Aber eines behalte ich. "Denn mein Herz bleibt hier!"
Darüber werde ich so schnell nicht wieder die Gewalt verlieren. Der Gedanke daran, macht mich stark. Ich habe eine Hürde überwunden. Und noch viele Hürden werde ich meistern. Ich werde noch oft sagen, dass mein Herz hier bleibt. Jedes weitere Mal, werde ich von Stolz verfüllt sein, da ich weiß, dass man Herz sehr viel wert ist.

(und wieder missbrauche ich meinen Blog halbwegs als Tagebuch^^ entschuldigt)

liebe Grüße,
das Laurinchen

Sonntag, 16. Mai 2010

Hochpass


Meine Ausgangsspannung ist gerade sehr hoch. Sie ist fast schon gleich der Eingangsspannung. Man ... muss das eine hohe Frequenz sein, die durch meine Adern fließt. Das sind bestimmt schon kHz.
Sie kam einfach angeflogen. Schupps da war die gute Laune da, mein persönlicher Hochpass. Der ließ mich die letzten Tage ziemlich auf dem Trockenen sitzen. Gute Laune war eher rar gesät. Durch Erinnerungen habe mich mir mal wieder meine Kraft genommen. Warum ich das mache, weiß ich auch nicht. Es sind nie die anderen, die mir meine Kraft nehmen. Meist bin ich es, die sich selbst Steine in den Weg legt.
"Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung." Dieses laß ich heute. Und der Spruch bedeutet mir sehr viel, weil ich Erinnerungen an einen wundervollen Menschen damit verbinde. Doch in letzter Zeitbin ich diesen Spruch in die falsche Richtung gefolgt. Durch Erinnerungen kam der Abschied wieder näher und somit auch die Tränen. Das ist nun vorbei. Wirklich vorbei. Erinnerungen sollen schön sein und mich nicht schmerzlich lähmen.

"Also nimm deine Liebe, dein Lachen, deinen Mut.
Vergiss deinen Alltag, deine Angst, deine Wut.
Und hör einfach auf zu funktionieren.
Jetzt ist die Zeit zu explodieren"

[Fotos-Explodieren]

Dies ist nun mein Motto für die nächste Zeit. An dieser Textpassage werde ich mich längshangeln. Sie wird mich leiten und mir meine Kraft wieder geben, die ich durch die Tränen letzte Woche verloren haben. Meine Stärke ist zurück. Und dies durch einen simplen Song. Ein Song in Kombinationen mit wundervollen Freunden, die mich aus jedem Tiefpass kriegen. Danke für die Frequenzänderungen

liebe Grüße von dem Laurinchen

Freitag, 30. April 2010

Drei einfache Worte

Drei Worte schwirren mir im Kopf herum. Manchmal varieren sie. Aber es ist immer die gleiche Struktur dieses einen kleinen Satzes. Und ihn zu deuten bereitet mir Schwierigkeiten.
Es gab eine Zeit, da habe ich beide Sätze still vor mich hingesagt, um sie mir einzuprägen, um mich selbst davon zu überzeugen, dass es so ist, dass ich so fühle. Es war ein Schutz.
"Ich hasse dich". Diese Worte sollten mich davon überzeugen. Sie sollten mir zeigen, dass "Ich liebe dich" nicht mehr ist. Dass man mich so verletzt hat, dass ich Liebe gar nicht mehr empfinden dürfte. Immer und immer wieder sagte ich mir, dass ich hassen würde. Doch irgendwann verschwamm alles. Und dieser Hass war nicht mehr gerichtet. Als er wieder klarer wurde, richtete sich der Hass gegen mich. Wieder hatte ich etwas falsch gemacht. Wieder machte ich es kaputt und dafür galt dieser Satz. Ich wollte niemanden hassen, außer mich. Denn gegen andere kann ich ein derartiges Gefühl nicht aufbauen. Auch wenn mir das Herz gebrochen wird und es sich anfühlt, als würde es nie wieder zusammenwachsen können. Ich könnte nie sagen, dass ich jemanden so verurteile, dass ein Gefühl von Hass entstehen könnte. Wie soll man auch die Eigenschaft des Verzeihens ausüben, wenn man das Gefühl nicht loslassen kann, was einem das Herz gebrochen hat? Ich habe es los gelassen. Mich weitergehasst. Mit der Zeit verzieh ich mir selbst. Das war der Zeitpunkt an dem mich meine Freunde hielten. Und ich war wieder frei. Und so fühle ich mich immer noch. Frei.
Doch jetzt setzen wieder diese Worte ein. Ich stehe an der Bushaltestelle, warte, höre Musik und die 3 Worte kehren zurück. "Ich liebe dich". Zuerst wusste ich nicht, was das zu bedeuten hat, weil das Gefühl der romantischen Liebe einfach nicht vorhanden ist. Doch dann wusste ich Bescheid. Der Halt existiert immer noch. Und er hält mich, solange ich liebe. Ich höre Musik, denke an meine Freunde, an die Momente mit ihnen, an die gemeinsamen Erlebnisse, an die Erfahrungen, die noch kommen werden. Ich lächle. Und das Gefühl der Liebe nistet sich in mein Herz. Noch nie zuvor hatte ich so viele Menschen um mich, auf die ich mich blind verlassen konnte.
Es ist also auch keine heimliche Sehnsucht. Der Wunsch, diese Worte von jemand anderen zu hören. Das ist es nicht. Es sind die drei Worte, die ich unentwegt durch und durch spüre.

Danke dafür. "Ich liebe dich"

Liebe Grüße,
das Laurinchen

Sonntag, 4. April 2010

"Wunden können Monster erschaffen." Bin ich verwundert?

Und wieder einmal ist es die Musik, die mir aus dem Herzen, der Seele, spricht und mich ganz allein versteht.
Einzelne Lieder, die ich höre, nur denke "jawoll" und beginne zu weinen.


Jennifer Rostock - Es tut wieder weh



Bosse - 3 Millionen


Warum sagen Songtexte oftmals so viel mehr an Wahrheit, als man sich selbst eingestehen möchte?
Genau das würde ich gerne sagen, doch es kommt einfach nicht über meine Lippen, wenn dies würde Schwäche bedeuten.

die allerliebsten schmerzlichen Grüße,
von dem
Laurinchen

Mittwoch, 31. März 2010

Leave me ... i leave ... save me!


Wer mich kennt, der kennt wahrscheinlich auch dieses Bild. Dennoch weiß keiner, was es mir bedeutet. Es bedeutet mir gerade so viel, da ich nur darauf schauen brauche und denke, dass mich doch jemand versteht. Meine Sicht, meine Gefühle, meine Entscheidung, einfach mich versteht.
Denn ich bin dieses Bild. Diese Fotographie, das bin ich. Es kommt auf die Woche, den Tag, die Stunde, die Minute, vielleicht auch die Sekunde an, in welcher dieser beiden Positionen ich mich sehe. Aber egal welche dieser Charaktere ich einnehme, ich bin die Verletzte. Die mit dem gebrochenen Herz. Und dieses Herz will nicht anfangen zu heilen. Ich warte die ganze Zeit ab, denn die Zeit vergeht, aber der Schmerz bleibt. Es bleibt einfach. Stagnation. Vielleicht fühlt es sich auch nur so an, weil immer wieder neue kleine Risse dazukommen, wenn gerade die ersten Heilungsprozesse eingesetzt haben. Die Wunden reißen immer wieder auf. Jeden dieser Risse spüre ich. Jeder dieser Risse wird begleitet von den Tränen, die mir über das Gesicht laufen. Vielleicht ist es das Salz der Tränen, welches verhindert, dass alles zuwächst. Oder es ist das Bild in meinem Herzen.
Oft bin ich der schlafende Mann. In seinem Traum sieht er den Strand, die Schönheit der Situation. Er liegt auf dieser Decke. Sie ist sein Reich. Schmiegt sich an ihn. Schirmt ihn ab. Sodass er nicht sieht, wie er verlassen wird. Soweit ist sie schon weg. In dem Moment, in dem sie sich umdreht, merkt er erst, dass er verlassen wurde. Die Engelsflügel stehen nicht hier nicht für die Notwendigkeit, sondern dafür, dass nur sie es als notwendig sah. Sie verlässt ihn ohne Vorwarnung im Schlaf und lässt ihn liegen. In seinem Traum von der Zweisamkeit allein. Doch er ist allein. Ab dem Zeitpunkt, in dem sie sich ganz umdreht ist er, bin ich alleine.
Doch oft bin ich auch die Verlassende. Ich lasse ihn und meine Gefühle für ihn hinter mir. Gehe die ersten Schritte. Voller Stärke und mit dem Gedanken daran, es zu schaffen, gehe ich gerade auf das Meer, zu meinem Neuanfang hinaus. Ich gehe. Die Flügel tragen mich. Sie verleihen mir Kraft. Dennoch schaffe ich es nicht. Die in mir schlummernden Gefühle, lassen sich nicht abschütteln. Das wäre zu einfach. Deswegen drehe ich mich um. Immer und immer wieder drehe ich mich um. Ich drehe mich voller Sehnsucht um, doch er registriert es nicht. Als würde er schlafen und die Augen davor verschließen, dass ich nicht fähig bin weiter zu gehen. Ich bleibe stehen. Stagnation.
Wie komme ich nur aus diesem Bild raus? Einen Engel. Das ist die Lösung. Ein Engel, der mich an die Hand nimmt und mich aus dem Bild hebt. Oder ein Schiff, welches über das Meer mit mir segelt. Durch einen Sturm in ein neues Bild. Nur raus aus dieser Stagnation, die mich umbringt.
Ich warte auf meinen Engel. Komm bald. Irgendwann breche ich und alles zusammen.
Liebe Grüße,
das Laurinchen

Mittwoch, 24. März 2010

"Glück reimt sich auf Augenblick"

Und wieder mal ein Zitat von der absoluten besten Band momentan, dass mehr als wahr ist.
Glück existiert nicht. Glück bleibt nicht. Nichts bleibt. Es sind die Augenblicke, die die Glück vermitteln. Gehen jedoch diese Augenblicke vorbei, verabschiedet sich auch das Glück.
Meine Augenblicke sind sehr rar gesät und somit auch das Gefühl von Glück.
Glück bedeutet nur, dass man den Schmerz vergisst.
Und nicht viele Menschen schaffen es, mich zum Vergessen zu bringen. Aber sie schaffen es.
Dafür Danke. Danke. So viel Dank.

Liebe Grüße von dem Laurinchen

Donnerstag, 25. Februar 2010

Wir laufen alle mit Löchern in den Herzen umher. Aber wir laufen noch.

So fühlt es sich also an. Ein durchlöchertes Herz. Eines mit vielen Wunden. Angeritzt. Mit Stichen malträtiert.
Ob ein Herz sowas aushält.
Noch fühlt es sich an, als würde es verkümmert in meiner Brust dahinvegetieren.
Doch wie sagt man so schön , "die Zeit heilt alle Wunden". Auch diesen Satz hörte ich heute schon. Doch kann die Zeit wirklich ein Herz wieder zum Schlagen bringen.
Es tut einfach weh. Es tut so weh.


"Dieser Trip den du erlebst
und nach dem großen Leben strebst,
macht mir unverkennbar klar,
wir sind kein Team mehr.

Es ist Mist den du da baust,
wenn du den Menschen Träume klaust.
Es gibt nicht wir
und auch nicht mich,
Es gibt nur dich!
"


Wie wahr, wie wahr nur die Worte von Musikern sein können.
Und mein Dank geht wieder an die Band Mikroboy, die meine Gefühle so perfekt zusammenfassen konnte.
Durch das Streben in andere Richtung ist die gewisse Voraussetzung nicht mehr gegeben, die man als Team benötigt (vielleicht bin ich auch gar nicht teamfähig, als Einzelkämpfer durchs Leben).
Und auch der nächste Abschnitt verrät so viel Wahrheit. Es war totaler Mist, als mir meine Träume geklaut wurden. Nur wenige Worte und meine Träume einer gemeinsamen Zukunft waren zerstört. Was habe ich mir gewünscht, dass die Zukunft meine Träume tragen kann. Aber das sollte wohl nicht so sein.
Es exisitiert also kein WIR, und auch kein ICH mehr, denn es gibt nur noch DICH.
Auf diese Art und Weise nur DICH.

die liebsten Grüße von dem Laurinchen

Sonntag, 7. Februar 2010

Nennt es, wie ihr wollt

"Wenn du morgens nicht mehr weißt,
warum du überhaupt aufstehst,
warum du überhaupt rausgehst.
Wenn du überhaupt nicht begreifst,
was Glück eigentlich heißt,
dann ist es sicherlich einer,
dann ist es sicherlich einer der dieser Tage, eines dieser Jahre"
[Eines dieser Leben]

"Und je mehr man Vermissen vergisst,
wird auch klar dass man eigentlich immer das hasst, was man ist.
Was man kann oder was man erreicht,
was man auch noch nach dem hundertsten Mal nicht begreift."
[Apollo]

"Es ist Mist den du da baust, wenn du den Menschen Träume klaust."
[Du, nicht wir!]

"Wir gehen hier nur zusammen raus,
ich lass' dich nicht allein zurück
und ich bring dich sicher nach Haus'
und Glück reimt sich auf Augenblick."
[Glück reimt sich auf Augenblick]

"Ich würd lieber draufgehen
anstatt morgen nicht mehr mit dir aufstehen
Ein ganzes Leben
kannst du das auch sehen?"
[Neue Zeiten]

"Denn nur wer weiß,
wohin er will und was er kann,
der kann auch schaffen,
was die Welt von ihm verlangt.
Und wenn es dunkel wird,
erinner mich daran,
dass nichts so aufhört,
wie es ursprünglich begann!
Ich hab gewusst,
ich werd Erwachsen irgendwann.
Doch dieses Ende schreit verdammt nach Neuanfang."
[Nichts ist umsonst]

"Bring mich irgendwo hin
Weil ich immer noch atme
Weil sich noch Etwas regt in mir drin
Weil ich langsam und stetig an Boden gewinn
Bring mich irgendwo hin
Wo man Zeit überwindet
Wo die Trauer verschwindet für einen Moment
Und man endlich erkennt - Aufstehen und Weitergehen"
[Raus mit der schlechten Luft, rein mit der Guten]

"Und all die großen Worte
sind nichts gegen das Gefühl
das nur da ist,
wenn du da bist"
[Sonntag]


http://www.myspace.com/mikroboy
liebe Grüße von Mikroboy und dem Laurinchen


Sonntag, 31. Januar 2010

Der Umschwung der Woche

Hallöchen meine Lieben

Nachdem ich eine ganze Zeit keinen Post hier gelassen habe, überkommt es mich nun in regelmäßigen Wellen, meine Gefühle zu beschreiben, den Unsinn Menschen mitzuteilen, den ich gerade denke oder Informationen online stellen, die niemanden interessieren.

Dies hier wird eher ein unsinniger Post.
Nachdem ich letzte Woche relativ viel nachgedacht habe, versuchte meine Fehler aufzudecken und dabei eine Menge fand, war ich nicht der fröhlichste Mensch unter der Sonne. Ein paar Tränen habe ich vergossen, die teilweise auch unnötig waren. Ich war verzweifelt. Fühlte mich nicht wohl mit dem was ich war. Doch ich hatte Glück. Denn es gibt so viele Menschen, die mir geholfen haben.
Dazu vielleicht ein paar Zeilen:

"Als du am Boden lagst
nahm dich jemand in den Arm
du weißt nicht wie
doch es war da
nahm dir die Angst
die da mal war
und du kannst nicht mehr
du lässt dich fallen
und du willst nicht mehr so sein
...
Auf der Flucht vor dir selbst
hast du dich dir
in den Weg gestellt
jemand hielt dich
hat dich berüht
nahm deine Hand
hat dich entführt
"

So viele nahmen mich in den Arm. Und mich bei der Hand genommen.
Haben mir den Weg gewiesen. Danke.

Das war nun ein kleiner Rückblick, denn jetzt ist so vieles anders.
Ich habe das Gefühl Vertrauen in mich gewonnen zu haben. Mein Auftreten wirkt gezielter. Blicke merke ich auf mir, von Leuten, die mich niemals zuvor angesehen haben. Charakterstärke bildet sich in Etappen aus. Die ersten haben ich schon genommen.

Nun folgt eine Liste mit Freupunkten der letzten Tage:

♦ ein wundervolles Aufwachen und Aufstehen mit einem unbeschreiblichen Gefühl von "Zusammengehörigkeit"
♦ Einsamkeit aus der ich jedesmal von neuem gerettet werde
♦ die tollsten Freundinnen der Welt
♦ lustige Gespräche mit einem Freund über die unmöglichsten Themen
♦ Verständnis
♦ Akzeptanz von vielen Seiten
♦ Liebe
♦ schnelles Knüpfen von Kontakten
♦ eine Schneeballschlacht
♦ ein Job
♦ "nirgendwo war ich so glücklich wie hier"
♦ Erwachsenwerden in Angriff genommen

♦ Musik
♦ habe meine verrückte Ader wieder gefunden --> "ich drehe durch, verrücktes Kind"
♦ bin zu dem Entschluss gekommen, dass man mich lieben kann, auch so wie ich bin, denn ich habe manche liebenswürdige Eigenschaft, tief in mir verborgen
♦ ich bin bereit
♦ kreativ
♦ ein Hauch von Selbstbewusstsein

die allerliebsten Grüße
vom Laurinchen

Dienstag, 26. Januar 2010

Viel zu viel

Einen durchwachsenen schönen guten Tag, wünsche ich allen, die diesen Blog noch verfolgen. Es ist lange her, dass ich was gepostet habe. Ich hatte und habe immer noch sehr viel zu tun. Natürlich ist das keine Entschuldigung für mein langes Fernbleiben und die Vernachlässigung vieler wertvoller Dinge. Es tut mir furchtbar Leid.
Doch gerade jetzt verspüre ich den Drang hier zu posten was mich beschäftigt und wünsche mir, dass irgendjemand versteht, wie es mir wirklich geht.
Kennt ihr das Gefühl eine Maske zu tragen? Den anderen in deinem Umfeld nicht zeigen zu wollen, wie es dir wirklich geht? Ich tue das nicht, weil ich ihnen nicht traue. Nein, ich tue es, weil ich sie nicht verletzen will. Wenn ich zugebe, dass es mir nicht besonders geht, dass mich was bedrückt, dann ist die Schlussfolgerung, dass es einen Grund geben muss. Ich möchte niemanden das Gefühl vermitteln, dass sie ein Grund seien. Denn in Wahrheit wohnen momentan so viele Menschen in meinem Herzen. So viele Menschen existieren in meinem Leben, die mir etwas bedeuten, die ich nie wieder vermissen möchte. Das Gefühl ist zu wunderschön. Es ist wundervoll. Doch ist da immer noch der Zweifel. Nicht der Zweifel an meinen Lieben, sondern der Zweifel in mir, mein Zweifel, der Selbstzweifel.
Es ist verdammt schwer ein lebenlang gegen andere zu fechten, doch habt ihr schon mal Tag ein Tag aus jede Situation mit euch ausfechten müssen? Das klingt nun, als wäre ich etwas mental instabil. So sehe ich mich nicht. Es ist eher ein Zerfressen von innen heraus. Ein Akt, der gestoppt werden kann. Doch niemand hat den passenden Schlüssel. So viele Menschen haben ihn schon gesehen. Aber ich glaube sie trauen ihn nicht auszuheben, weil auch sie Angst davor haben, was sie dahinter finden.
Da frage ich mich, was ich falsch mache. Habe ich so viele Gesichter? Sagt es mir doch einfach.
Woran liegt es, dass ich mit dem, was ich fühle so überfordoert bin? Es sind wunderbare Gefühle. Doch sie ziehen an mir. Sie ziehen. Und die Richtung kann ich alleine nicht bestimmen.

Das Lied, was mich momentan am besten beschreibt ist dies:



Ich will doch nur die Welt sehen und sie genießen, zusammen mit den Menschen die ich liebe.

liebe Grüße,
das
Laurinchen