Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Dienstag, 13. November 2012

Heimweh

Es war purer Zufall, reiner Zufall, dass ich meinen Blog wieder entdeckte. 
Ich war auf der Suche nach einer Songzeile von Mikroboy und gab bei Google die besagte Textzeile ein. 
Der dritte Vorschlag war mein eigener Block, in dem ich in einem Post mal genau diese Textzeile zitierte. 

Also dachte ich mir, dass ich den Blog vielleicht doch wieder aufleben lassen könnte. Das nahm ich mir vor und überlegte über was ich nun schreiben könnte. Die Themensuche war leichter als gedacht, da mich momentan nur ein Thema sehr beschäftigt. Dieses ist das, bzw. mein Heimweh. 

Heimweh ist ein Gefühl, was ich gerne fühle in einem gewissen Ausmaß. Ich mag es zu fühlen, dass ich zugehörig bin. Zugehörig zu einem Stück Familie, zugehörig zu einem Kreis, der sich Freunde schimpft. Man verlässt nun die gewohnte Umgebung, um dem Leben eine neue Wendung zu geben, die meist auf dem Durchsatz der Karriere basiert. So war es auch bei mir. Ich verließ die gute alte Heimat, um im Norden das Studium zu beenden. Nun sitze ich hier ohne Kontakte vorher gehabt zu haben und trauer der Gewohnheit hinterher. 
Dank Facebook bin ich natürlich informiert, was meine Freunde zu Hause alles so treiben. Man verliert den Kontakt nicht und die Kommunikation steht. Aber ich muss jeden Tag sehen, was meine Freunde alles so ohne mich machen. Auch ihr Leben geht weiter. Sie erleben Dinge, die ich normalerweise miterlebt hätte. Das ist wohl die berühmte Konsequenz des des Auseinanderlebens. Es mitanzusehen ist sehr schwer. 
Bei manchen fällt es mir leicht, sie ziehen zu lassen, da ich weiß, dass sie zu mir zurück kommen werden. Ich weiß, dass sie mich auch auf die Entfernung nicht verlieren möchten. Doch dann gibt es die Freundschaften, die man sich mühselig aufgebaut hat, um die man bangen muss. Ich bange gerade um einige Freundschaften. Ich habe Angst, dass ich nach der Zeit nach Hause zurückkehre und man erkennt mich nicht wieder. Dass sich meine Freunde weiterentwickelt haben, ohne daran zu denken, dass ich mal da war. Es sind die Freundschaften an die ich denke, bei denen ich immerschon das Gefühl hatte, dass meine Bemühungen der Kleber waren. Doch aus dem Norden hat man nicht die gleichen Möglichkeiten der Bemühnung. Und die Bemühungen scheinen nur einseitig zu sein. Das ist der Faktor, um den das gesunde Heimweh multipliziert wird. Leider. 
Doch dagegen kann man nichts machen, außer offen zu sagen, dass man vermisst. Männer reagieren nur nicht auf das Wort "vermissen" und nehmen es auf die leichte Schulter. Heimweh kann nur durch Erlebnisse kuriert werden. Demnach werde ich mich voll und ganz in das Leben stürzen und mich der neuen Umgebung hingeben. In der Hoffnung, dass mich die alte Umgebung nicht vergisst und austauscht.

Sonntag, 3. Juli 2011

Von Adidas angezogen

Mein Kaufrausch hält immer noch an. Sehr erschreckend. Ich arbeite und arbeite und dann geben alles wieder aus. Also nicht alles, aber schon so ein viel, dass man sagen kann, ich würde mir regelmäßig etwas können. Meine neusten Errungenschaften belaufen sich auf den gestrigen und den heutigen Tag. Wenn man Geld hat, Zeit und sonst sich vom Lernen ablenken will, dann sollte man das Internet mit allen seinen Reizen versuchen zu meiden. Es macht einen nämlich sehr pleite. Noch ist mein Budget nicht ausgeschöpft und ich arbeite noch so viel, dass ich im Plus lande. Aber genau dann kommt sowas heraus. Ein Adidas-Trainingsanzug. Als hätte ich nicht genug Jogginghosen. Aber die Jacke ist einfach schön und es war reduziert. Auch ich falle auf die ganzen kleinen, hübschen "Sale"-Etiketten mit den süßen verlockenenden roten Preisen darauf rein. Diese Vorzugspreise ziehen mich quasi magisch an. Ich denke, ich hätte einen Schnapp gemacht, was meinen Verlangen nach dem Gegenstand nochmals steigert und ich nicht so leicht widerstehen kann. Zudem kann ich zu Adidas eh nie widerstehen. Das ist leider schon krankhaft. Ich oute mich ganz offiziell als Adidas-Junkie. Dann sah ich letztens diese Schuhe. Die haben es mir angetan. Ich bin keine normale Frau. Ich muss keine 60 Paar Schuhe haben. Ich benötige keine Absätze und meine Schuhe müssen auch keinen "schlanken Fuß" machen. Denn ich habe nich auf Sportschuhe spezialisiert. Turnschuhe und alles ähnliche von Adidas, Puma und Nike. Ich würde behaupten, dass es zwischen mit und diesem Schuh eine Anziehung auf den ersten Blick gab. Leider war er mir wieder einmal zu teuer und ich suchte nach günstigeren Anbietern. Gestern fand ich dann endlich einen. Ich musste schmunzeln, als gerade Zalando den Schub um 30% rabattierte. Denn momentan gibt es keine weiblichere Seite was Schuhe angeht als Zalando und ich habe mir geschworen, dass ich nicht zu den hysterisch kreischenden Pumps-Fanatiker gehören werde. Ich tat es dann doch. Ich habe mich nämlich gegen ein 30 Euro USB-Mikroskop von Lidl entschieden und für diese Schuhe. Sie sind demnach schon bezahlt und hoffentlich schon Dienstag in meinem Besitz. Brauche nur noch das passende Wetter dann läuft alles.
Die nächsten Wochen werde ich mich nun zügeln, was Einkäufe über das Internet angeht. Ist etwas so einfach, dann sitzt das Geld einfach lockerer. Ich wäre niemals die Tage in einen Laden gefahren, um mir die Schuhe zu kaufen. Unglaublich, was das Internet aus einem macht.

Lieb Grüße vom Laurinchen

Montag, 27. Juni 2011

Ein Hauch von Vive Maria

Seit einigen Wochen, habe ich eine Schwäche für eine ganz bestimmte Marke. Vive Maria. Es ist eine Marke, die durch Stil, betonte Reize und Verspieltheit überzeugt.
Dabei denke ich an die Serie "Almost innocent". Das beschreibt die Stilrichtung wohl am besten.
Leider ist der Haken an der ganzen Sache die stolzen Preise. Es ist schwer sich von Klamotten abzuwenden, die so hinreißend sind. Von Unterwäsche bis Kleider, über Bademäntel bis zu Schlafanzüge ist alles vertreten. Und alles ist so bezaubernd, dass man sich denkt, dass man den ganzen Online-Shop leer räumt, hätte man das nötige Kleingeld. Dann habe ich mir überlegt, dass ich das nötige Kleingeld hätte, würde ich mein wohlverdientes Geld nicht immer so horten. Also nahm ich mir vor, ein bisschen in neue Outfits zu investieren. Aber mal bleibt sich ja treu. Und die Preise waren mir viel zu hoch, auch wenn das große angepriesene "Sale" schon von niedrigst Preisen sprach. Ich meine wer bezahlt für ein luftiges Sommerkleid 79,90 Euro? Ich habe mir heute ein Kleid gekauft! Bei Lidl für 7,99 Euro. Und wisst ihr was? Es gefällt mir total. Naja, ich habe mich also gegen die teuren Exemplare aus dem Online-Shop entschieden. Aber der Drang war noch nicht gestillt. Also habe ich mich mit Ebay auseinander gesetzt. Und das soll schon was heißen, weil ich einfach so grottig bin, was das ersteigern von Objekten trifft. Ich glaube Ebay ist nicht für Leute wie mich gemacht. Aber... ich habe es geschafft. Es war das dritte Produkt, was ich beobachtete. Ich visierte es an, wartete bis zu letzten Sekunde, gab den Betrag ein, den ich bereit war zu zahlen und ... es gehörte mir. Bezahlt ist es schon. Jetzt warte ich nur noch, dass mein Paket eintrudelt. Das obige Bild ist meine neuste Errungenschaft. Der Leopardenstil ist nun eigentlich nicht so meiner, dennoch muss ich sagen, dass dieses Shirt unglaublich ist. Der transparente Hals und Dekoltee Bereich wirkt so fantastisch (an der Schaufensterpuppenfrau). Wie es mir letztendlich steht weiß ich nicht. Zudem habe ich gerade Angst, dass es zu eng anliegt und ich erst 5kg abnehmen muss, um hineinzupassen :D Aber bis es noch nicht da ist, freue ich mich erstmal riesig, wie es sich gehört.
Ich werde meine Augen offen halten, denn dieses eine violette Sommerkleid will ich noch unbedingt haben. Und diese Unterwäsche ist auch einen Traum. Aber ich glaube von der Unterwäsche poste ich mal nichts :D Sonst lacht man mich noch aus, wenn man weiß was ich denn so unter meine Jeans und dem Shirt anhabe. Ob man mir verspielte Blümchen oder Spitze zutraut? Deswegen lasse ich das mal im Raum stehen.
Falls meine Jagd erfolgreich weitergeführt werden sollte, werde ich weiter posten.
Schaut euch die Marke einfach mal an. An alle Männer dieser Welt. Frauen lassen sich Stücke dieser Marke auch gerne mal schenken ;)

vive maria shop

die liebsten Grüße von kaufsüchtigen Laurinchen


Mittwoch, 22. Juni 2011

Norman Sinn - König



Sie haben dir erzählt die Welt wär' klein,
von Anfang an wollt' ichs nicht glauben,
ich glaub sie hatten ihr Herz gemeint,
es war leer, meins übergelaufen

Sonntag, 19. Juni 2011

Laura allein zu Hause

Heute kommen meine Eltern wieder. Eine Woche war ich alleine. Zum Lernen und Protokolle schreiben, war diese Situation einfach hervorragend. Ich konnte essen, wann immer ich es mir machte, ich konnte meine Lernpausen einteilen, wie ich es sollte und wirklich spät noch am Schreibtisch sitzen, ohne das mir jemand sagte, dass ich auch mal aufhören könne zu lernen für heute. Eigentlich hat es nur seine Vorteile. Ich habe mich endlich getraut, die Waschmaschine zu bedienen. Ich habe mehr im Haushalt getan, als ich es sonst mache. Ich konnte mir kochen, was immer ich wollte. Und ich war so allein.

All diese Vorteile waren und sind mir immer noch egal, weil ich gemerkt habe wie alleine ich überhaupt in der der Zeit war. Wären meine Eltern zu einem Zeitpunkt verreist, indem auch ich Zeit gehabt hätte um Freunde zu besuchen und auszugehen, wäre es wohl anders gelaufen. Aber ich stecke tief in der Klausurenphase. Komme kaum noch zum atmen und schlafen. Der Lernstoff ist zu viel und ich muss ihn in gewisser Zeit bewältigt haben. Also war ich alleine zu Hause, wenn ich nicht gerade arbeiten war. Ich kam kaum an die Luft und wenn dann nur, um Getränke aus dem Keller zu holen, den Müll rauszubringen, oder Protokolle in die Uni zu bringen.

Kennt ihr das, wenn ich überfordert seid? Überfordert und einsam? Hat man so ein Tief, in dem man denkt, dass gar nichts mehr funktioniert, dann braucht man Menschen um einen. Menschen die wissen, was man gerade bewältigen muss. Aber es ist niemand da. Du schreibst oder sagst wie es dir geht, und diejenigen den du es erzählt hast, haben es nach 5 Minuten wieder vergessen.

So war es auch Freitag. Stress, Arbeit und Zahnschmerzen liefen zusammen. Ich drohe nicht schnell aufzugeben oder gebe zu, dass ich nicht mehr kann. An diesem Abend tat ich es. Die Tränen liefen und ich habe alles was ich gerade dachte und fühlte niedergeschrieben. Ohne Resonanz. Außer vielleicht "Zahnschmerzen?". Manchmal frage ich mich, wo das Mitgefühl, die Unterstützung, die Stärke ist, die notwendig ist von Außen. Und dann frage ich mich, ob ich auch solche eine Freundin bin. Die anwesend ist, und doch nicht sieht. Ob ich es vielleicht nicht anders verdient habe, alleine in meinem Tief zu hocken. Und darauf warte, dass meine Eltern wieder kommen, um mir zu helfen.

Das muss sich alles so verzweifelt und unselbstständig anhören. Als würde ich mein Leben nicht auf die Reihe bekommen. Als wäre ich labil und einfach nicht belastungsfähig. Dabei weiß ich, dass ich es sein kann, wenn die Umstände nicht so erdrückend sind. Und das sind sie gerade. Aber das versteht niemand.

Keine Ahnung, warum ich diese kleinen Zitate/Sprüche/Texte nun anhänge.

Sie gestern seit einigen Tagen in meinem Kopf rum. Sie sind mit einfach aufgefallen.

Deswegen poste ich sie einfach. Ich denke sie zeigen auf eine Art und Weise den Grad des Selbstzweifels.



Mache nie jemanden zu deiner Priorität, für den du selbst nur eine Option bist.


Was hat dich und dein Leben und dein Herz so zerfetzt?
Was bringen meine Worte, wenn du sie nicht hörst?
Was bringt meine Liebe, wenn du sie nicht spürst?
Warum können wir beide uns der Wahrheit nicht stellen?
Warum kann ich dieses Loch in deinem Herzen nicht füllen?


Liebe Grüße vom Laurinchen

Donnerstag, 16. Juni 2011

Bundesvision Song Contest 2011



Gerade schaute ich einmal auf der Website meiner Lieblingsband - Bosse.
Da sah ich es!
Bosse tritt dieses Jahr beim Bundesvision Song Contest an.
Letztes Jahr war dieser in Berlin und auch da war ich schon dabei. Da dort Unheilig gewann, ist im Jahre 2011 Nordrhein-Westfalen das Gastgeber Bundesland. Ich wusste von Anfang an, dass ich mir das nicht entgehen lassen würde. Total von der Tatsache geplättet, dass Bosse dort spielen wird, suchte ich nach weiteren Informationen.
Und.... ich fiel fast vom Stuhl. Die Besetzung der Bundesländer ist so bombastisch gut. Einfach nur richtig richtig gut.

Hier einmal der Blick auf die Bands:

Baden-Württemberg - Glasperlenspiel
Bayern - Andreas Bourani
Berlin - Tim Bendzko
Brandenburg - Doreen
Bremen - Flo Mega
Hamburg - Thees Uhlmann
Hessen - Juli
Mecklenburg-Vorpommern - Jennifer Rostock
Niedersachsen - Bosse feat. Anna Loos
NRW - Frida Gold
Rheinland-Pfalz - Jupiter Jones
Saarland - Pierre Ferdinand et les Charmeurs
Sachsen-Anhalt - Kraftklub
Sachsen - Flimmerfrühstück
Schleswig-Holstein - Muttersöhnchen
Thüringen - Alin Coen Band

Lasst es einfach auf euch wirken.
Am 29.09.2011 in der Lanxess Arena in Köln.

Ich werde dabei sein!
Wer kommt mit mir?

Liebe Grüße vom
Laurinchen

Montag, 13. Juni 2011

Deichbrand rückt näher


layoutcodez.net


Ich kann es kaum noch erwarten.
Die Planungen beginnen.
Die ersten Listen werden aufgestellt. Was muss gekauft werden, was findet man noch um Keller. Wie sehr kann man campen mit 2 Promille im Blut. Wie viel Wasser braucht man, um sich reinzuhalten. Denn Duschen ist uncool und auch Nudeln darf man nicht kochen. Ja, all das sagte man mir. Auch auf Luftmatratzen schlafen nur Weicheier. Und wer für 4 Tage mehr als 6 Flaschen Wasser mitnehmen möchte, hat auch keine Ahnung. Denn das Stichwort ist Dauerpegel. Immer eine Flasche an der Hand, dabei aber bitte achten, keine Glasflaschen. Aber es lässt sich auch aus PET Falschen gut und viel Trinken. Denn auf Festivals darf man so assi sein, wie man will. Das gehört dazu. Und ich habe mir vorgenommen, dass das Niveau zu Hause bleibt. Ich verabschiede mich kurzzeitig von dem Niveau oder von der Frage, was andere von mir denken werden. Es wird mir nämlich egal sein. Und wie soll man sich schon zwischen Besoffenen verhalten. Man sollte nicht auffallen und das tut man am besten durch anpassen. Aber das wird wohl kein Problem sein.
Pure Vorfreude.