Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Dienstag, 24. Mai 2011

Von der Welt überrollt

Als ich heute aufstand, war mir schon bewusst, dass der Tag mir nichts gutes bringen würde.

Man durfte mich nicht anfassen, mich nicht fragen, was los sei und mich nicht kritisieren. Ich schwieg und hatte kein einzelnes Lächeln übrig, egal wem ich eins schenken wollte. Ich musste mich anstregen nicht in Tränen auszubrechen. Es war schwer sich zu kontrollieren. Das Wasser stand mir teilweise schon in den Augen, doch sie liefen nicht, denn ich habe sie über den Tag verdunsten lassen.

Es geht dir schlecht und deine Freunde sehen es. Freundinnen hätten nicht lange nachgedacht, sie hätten dich in ihre Arme gezogen und dich fest an sich gedrückt. Dir ins Ohr geflüstert, dass alles wieder gut werden würde. Die Welt nicht einstürzt, sondern es sich nur um ein kleines Erdbeben handelt. Sie hätten gewusst, was du fühlst, weil sie dir erlauben zu fühlen.

Doch deine Freunde, sie sehen Gefühle nicht. Oder sie wollen sie nicht sehen. Sie denken, dass du deine Tage hast, einfach nur schlechte Laune oder zickig bist. Sie nehmen Abstand, dann wann du die Nähe am meisten brauchst. Weil sie nicht umzugehen wissen mir Emotionen. Vor Tränen laufen sie weg oder ignorieren sie gekonnt. Ich lassen dich in deinem Leid alleine stehen und machen dir Vorwürfe, warum du dich denn so aufführen musst. Sie wollen dir Freunde sein, trauen sich aber nicht dich zu berühren, wenn du am Boden liegst.

Das sind Männer. Nun verstehe ich, warum man Freundinnen braucht. Männer sind einfacher, aber sie sehen dich nicht fallen. Und auffangen können sie dich schon gar nicht. Sie sind anwesend aber nicht für dich da. Nur wenn sie es wollen und sie wollen nicht oft.

Seinen Tag allein unter Männern zu verbringen, wenn es dir schlecht geht, ist die Hölle. Sie lassen dich alleine stehen. Schauen dir dabei zu wie dir dein Tag entgleitet.

Kritik. Konstruktive Kritik geben Männer ab. Sie bleiben objektiv. Geben Tipps. Aber sie selbst anwenden. Niemals.

Warum befinde ich mich denn nur in einem Ingenieurberuf? In einer Männerdomäne. Mit keiner Freundin mehr im Studium. Niemand der versteht, was ich schaffen muss, was auf mir lastet, der nur annähernd versteht. Männer verstehen nicht. Sie nicken, wenn du du ihnen was erzählst, weil sie mal gelernt haben, man soll Frauen nicht widersprechen. Na dann lasst es doch sein überhaupt mit ihnen zu reden!

Das war mein Tag. Klingt der nicht toll? Wunderbar. So toll, wie ich mich weiterhin fühle. Weil ich mich alleine fühle. Allein. Und die Welt ist sowieso gegen mich. Sie mag mich nicht und überrollt die Langsamen, zu denen ich definitiv gehöre.


Grüße vom Laurinchen

Montag, 2. Mai 2011

im Juli Wahn


Regen und Meer

Ich bin nicht wie du,
ich mach die Augen zu
und lauf blindlinks durch die Straßen,
hier bin ich, doch wo bist du?

Soll das alles sein?
Ich war so lang allein,
es war alles ganz in Ordnung,
ganz okay und dann kamst du.

Und jetzt verlass ich deine Stadt.
Ich seh zurück und fühl mich schwer,
weil grade angefangen hat,
was du nicht willst und ich zu sehr.
Ich bin der Regen und du bist das Meer.

Anders

Du warst doch anders als die Andern,
irgendwie speziell,
hattest deinen eigenen Kopf,
du warst gefährlich und schnell,
schleichst mit dem Rücken an der Wand lang
und hast dich verloren,
irgendwo.

Alles, was ich von dir will,
ist ein bisschen Ehrlichkeit
Gefällst du dir so, wie du bist?
Ist deine wilde Zeit vorbei?
Deine Träume begraben,
deine Gedanken schwer wie blei,
kein Mut und keine Angst.

Sterne

Du bist jetzt irgendwo da draußen,
keine Zeit zu verstehn.
Du bist jetzt irgendwo da draußen
und ich kann,
ich kann dich sehn.

Du stehst in den Sternen
und ich schau rauf zu dir
und ich finds geil, dich so zu sehn.
Du stehst in den Sternen
und ich schau rauf zu dir, dir, dir.

Du lügst so schön

Du gibst mir reines Gift
Und ich trinke es wie Gold
Ich hab vergessen warum
Aber ich habe es gewollt

Ich verschwinde

Sie sagen dir, ich bin's nicht wert,
Du verschwendest deine zeit.
Sie sagen dir, du gibst zu viel,
Und dass nichts übrig bleibt.
Sie sagen erstens kommt es anders,
Und zweitens als man denkt.
Ich schaue raus und weiß,
Wie oft man sich umsonst verschenkt
Wenn ich anders könnte, würde ich mit dir fliegen…
Wenn ich anders könnte. würde ich dich lieben…



Momentan kann ich ein Lied nach dem anderen von Juli hören und es gibt mindestens eine Zeile, die mir entspricht. In meinem kleinen Wahn habe ich nun die Songs rausgesucht, die mir viel bedeuten. Manche sind selbsterklärend, bei anderen mussm an etwas genauer hinschauen. Zuerst hatte ich vor zu jeder Zeile ein wenig zu schreiben und zu erläutern. Doch ich bin der Meinung, das würde den Sinn von Songtexten verfälschen, da jeder in ihnen etwas anderes liest, etwas was ihm hilft mit dem Leben besser zurecht zu kommen. Deswegen lasse ich die Texte einfach so stehen. Ohne Erklärung und ohnr jeglichen Bezug zu mir und meiner Ansicht.

Liebe Grüße vom Laurinchen

(und das Beste ... ich werde Juli dieses Jahr zweimal live sehen :) )

Mittwoch, 27. April 2011

Patience? ja [ ] nein [ x ]

"Then maybe all the pain will stop,
Just hold me close inside your arms tonight,
don't be too hard on my emotions.
...
I'll try to be strong, believe me,
I'm trying to move on,
It's complicated, but understand me."



Beim Durchstöbern fande ich ein paar Songs, die ich vor einer Ewigkeit mal hörte.
Es macht sie Spaß jetzt wieder zu hören und dieses Mal etwas anderes über jede Zeile zu denken, als man es zuvor tat.
Ich weiß noch nicht einmal, was mich so an diesen paar Zeilen fasziniert. Vielleicht ist es eine Ermahnung an mich Geduld zu haben, oder eine Warung an andere, die eher Geduld mit mir haben sollten.
Geduld... obwohl ich gar keine haben möchte. Denn ich möchte alles haben und zwar jetzt. Warten. Gedulig. Das will ist eigentlich nicht mehr. Ich würde lieber die Gduld hinter mir lassen und einfach vor mich daher leben. Diese Aussage nun zwar etwas kontraproduktiv. Aber auch ein gegenteiliger Songtext kann einem klar machen, was man will und was eben nicht.

Nun lebe ich mal ein bisschen, aber erst werde ich schlafen :)

liebe Grüße vom Laurinchen

Montag, 25. April 2011

P.J. Tracy - Mortifer


Mortifer (lat.) = todbringend

Drei Frauen auf der Jagd nach einem Serienmörder. Eine Wagenpanne im Hinterland von Wisconsin. Die nächste Siedlung macht einen verschlafenen Eindruck. Doch irgendetwas stimmt nicht in Four Corners: Die Stille entpuppt sich als Totenstille, der Ort als Geisterstadt. FBI-Agentin Sharon und die Computerspezialistinnen Grace und Annie haben wenig Zeit zu grübeln, denn plötzlich wimmelt es von schwer-bewaffneten Männern in Uniform. Und die drei laufen um ihr Leben …

Mortifer ist das vierte Buch des Schreiber-Duos, welches aus Mutter und Tochter besteht. Alle Charaktere sind schon seit der ersten Seite des ersten Buches dabei, sodass es nicht von Vorteil wäre, mit Mortifer zu beginnen, da sonst das Verständnis und das Hintergrundwissen fehlt. Deswegen zähle ich mal schnell die Bücher auf.

Spiel unter Freunden
Der Köder
Memento
Mortifer
Sieh mir beim Sterben zu (noch nicht gelesen)

Mortifer dreht sich hauptsächlich um die 3 Frauen, Annie Belinsky, Grace MacBride und Sharon Mueller. Diese sind auf dem Weg zu einem Fall, um dort ihr Hilfe in Form eines Computerprogrammes anzubieten. Doch so weit kommen sie nicht, da ihr Auto irgendwo im nirgendwo eine Autopanne hat. Gott sei Dank kurz vor dem Örtchen Four Corners, denken sich die Frauen. Als sie sich dann zu Fuß in den Ort aufmachen scheint dieser wie leergefegt. Die einzigen Menschen, die sich nach einiger Zeit zeigen, sind Soldaten. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese ihnen nach den Lebem trachten und alles daran setzen die 3 Frauen auszuspüren.

Eigentlich müsste man mehr erzählen. Da sich als die 3 Frauen nie an ihrem Ziel ankamen, ihre Freunde, bzw. Geschäftspartner, sorgen und schleunigst den Ernst der Lage erfassen. Darunter auch die FBI Agents Gino Rolseth und Leo Magozzi. Diese beiden Herren lösen in allen vorherigen Büchern die Mordfälle. Doch in diesem ist es anders. Denn sie übernehmen die Rolle der Ermittler nicht, da es gar nichts zu ermitteln gibt. Es geht allein darum, die Frauen aufzuspüren, da diese anscheinend in eine Sache hineingerutscht sein müssen.

Wie immer ist das Buch äußerst spannend. Mir persönlich gefällt der Stil sehr gut und auch die einzelnen Charaktere, weil man diese und ihre Beziehungen untereinander eben schon seit dem ersten Band verfolgt. Jeder der Spaß an einem guten Thriller hat, der sollte sich überlegen, ob diese Reihe nicht genau das ist, was er sucht.

Ich warte nun sehnsüchtig darauf, dass der zuletzt erschienene Band "Sieh mir beim Sterben zu" endlich als Taschenbuch rauskommt, damit die gebundene Ausgabe kein Loch in mein Portemonnaie fressen kann.

Hoffentlich sind meine Rezensionen nicht allzu schlimm und helfen auch ein wenig aus. Ich werde es mal etwas profisieren :)

Titel: Mortifer
Autor: P.J. Tracy
Genre: Thriller
Seiten: 400
Verlag: rororo
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Zitat: "Ein Penis war offensichtlich mit Genie gleichzusetzen."

viel Spaß beim Lesen :)
liebe Grüße vom Laurinchen

Freitag, 8. April 2011

Wartesaal Tour 2011

Gestern war es dann endlich soweit. Wir fuhren nach Bochum, verfuhren uns nur einmal, um Bosse auf seiner Wartesaal Tour 2011 zu begleiten.

Und ich muss sagen es war grandios. Die Zeche ist wirklich schön. Die Stimmung war gut, wenn man mal von den "gerockten" Mädels absieht, die mehr Zeit damit verbracht haben sich zu schminken, als sich die Lieder von Bosse einmal anzuhören. Wir standen in der zweiten Reihe, hatten super Sicht und jede Menge Spaß.

Auch wenn die meisten Lieder keine waren, um richtig mitzutanzen, tanzten wir und Aki auf der Bühne auch. Den Spaß auch auf der Bühne zu sehen war wirklich toll. Und wie er immer hüpfte. Und nicht zu vergessen seine Nike-Schuhe :D

Nun ein paar Eindrücke für euch:

Die Vorband: Boy


der Aki

Gitarristin der Band Boy. Zur Aushilfe




Duett
hach.... so schön


Ich würde ja auch allzu gern ein Video hochladen, doch es dauert so ewig und dann sagt er mir es sei ein Fehler aufgetreten. Mhhh keine Ahnung, was ich da nun machen soll :)

Viele liebe Grüße, vom Bosse-geflahten Laurinchen





Sonntag, 3. April 2011

Wohin die Zeit uns treibt


Geheimagent Terence O`Hara sieht die Verzweiflung der jungen Frau, die ihn in einer Bar in Mexiko anspricht, hört, wie sie um Hilfe fleht. Am liebsten würde Terence den Job ablehnen, aber etwas in Gillian Fitzpatricks grünen Augen zwingt ihn, ihr zu helfen: Ihr Bruder, ein anerkannter Wissenschaftler, ist mit seiner Tochter entführt worden. Zusammen mit Gillian macht Terence sich auf die Suche. Von Mexiko über Chicago bis nach Casablanca folgen sie der Spur der Täter. Und hier wird dem Geheimagent klar, dass auf ihn und Gillian in den Nächten mehr als nur Gefahren warten ...


Dieses Mal fand ich kein Zitat innerhalb des Buches, welches ich hätte posten können. Woran es lag, kann ich nicht spekululieren. Vielleicht daran, dass ich einfach schnell immer weiterlesen wollte, oder daran, dass die der Geheimagent Terence und die Physikerin Gillian einfach immer etwas sachlicher dachten. Schade um meine Zitatsammlung, aber damit ich kann leben.

Besonders gefallen an der Geschichte im Terence O'Hara war, dass sie nicht so romantisiert war. Natürlich fehlte das Verlangen, wie auch die Sehnsucht nach etwas Beständigem nicht. Aber es war kein hin und her wie es die Drillinge veranstaltet haben. Ein solider Mann, eine solide Meinung.

Dazu gefiel mir, wie auch schon bei der Geschichte um Carrie, dass die Romanze in ein Größeres eingefasst worden ist. Hier in die Entführung des Wissenschaftlers und Bruders von Gillian Fitzpatrick. Es war alles etwas spannender. Es war mehr Handlung als gewohnt vorhanden.

Das Ende des Buches hat mich etwas überrascht. Die ganze Familie vereint.

Nora Roberts enttäuscht nie. Werde mir also bald den nächsten Sammelband zulegen. Ob ich dann da alle 5 oder 6 Einzelbände poste, weiß ich noch nicht.


liebe Grüße vom Laurinchen

Samstag, 2. April 2011

Bemal mich

Bemal mich, mach mich bunt. Ich will die Haut nicht mehr sehen. Bemal mich, ich sag dir was: du bist wunderschön nicht nur meinde Hände waren nach dem Streichen "Blattgrün" :) ein Bild mitten aus dem Chaos. Ich musste wirklich alles umstellen und abrücken. Dabei kamen nicht immer schöne Dinge zum Vorschein. Die Plane hat nicht immer mitgespielt :D



und das fertige Werk. Wahrscheinlich sieht es auf den Bildern viel besser aus, als eigentlich geworden ist. Denn dieses Klebeband wollte nicht so super auf der Raufasertapete halten, sodass die Farbe leicht unter das Band gelangete und meine Streifen nicht wirklich geradlinig sind. Aber ich mag es sehr so. Es ist ein freundliches Grün und ich habe es alleine gemacht. War zwar eine höllen Arbeit, aber mittlerweile bin ich schon geduscht und das die Möbel stehen wieder, wie sie zuvor standen. Vielleicht sollte ich doch noch Maler werden :D Ne lieber nicht! Ich bitte Meinungen, Kommentare, Kritiken und Lob :D


liebe Grüße, das Laurinchen