Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Samstag, 28. Mai 2011

Tupper-Sucht

Also eigentlich finde ich das ganz praktisch ... und es ist bunt!

So fängt es an. Das Fieber. Das Tupper-Fieber. Aber ich kann Entwarnung liefern, denn für dieses Virus sind nur Frauen anfällig und Ansteckungsgefahr ist nur bei Tupper-Partys gegeben. Sollten Sie es nicht vermeiden können, eine dieser besagten Partys zu besuchen, so treffen Sie bitte Vorkehrungen zum Schutz vor Ansteckung.

♦ Geldbörse zu Hause lassen
♦ zuvor mit einem Mann darüber diskutieren
♦ sich klar machen, dass man eigentlich alles besitzt
♦ nicht auf die Schönheit der Farben anspringen
♦ sich allein über das Gastgeschenk freuen

Falls Sie sich trotz alle dem angesteckt haben sollten. So ist es höchste Eisenbahn sofort einen Mann aufzusuchen, der schonmal einen Wutanfall erlitt auf Grund der Tatsache, dass allerlei "Tupperzeug" aus dem Küchenschrank in seine Arme fiel. Erklären Sie diesem Herrn sofort was sie getan haben und warten Sie seine Reaktion ab. Lassen Sie sich zusammenfalten. Geben Sie zu Beginn einige Widerworte, um seine Wut nochmals zu steigern. Lassen Sie sich später zeigen, dass Sie die erworbenen Artikel bis zu 75% günstiger über das Internet hätten erwerben können. Rechnen Sie Ihre Ausgaben in Schuhe und Kleidung um, die Sie beim Shoppen hätten kaufen können. Sortieren Sie danach alle im Haushalt vorhandenen Tupperwaren nach Farbe, Funktion und Form. Somit erhöhen Sie die Chance selbst einen Wutanfall zu erleiden und Ihre Zuneigung der Tupperware gegenüber in pure Abneigung zu verwandeln.

Falls Sie nach all diesen Anweisungen gehandelt haben und immer noch glücklich über Ihren eigenen Kauf sind, besitzen Sie leider Chance auf Heilung mehr. Sie sind ein Risiko für ihr weibliches Umfeld. Halten Sie sich von Tupperwaren in Kaufhäusern fern. Können Sie der Sucht gar nicht mehr widerstehen hilft nur noch ein dickes Portemonnaie.

Leider war auch ich nicht standhaft. Tupper hat mich überwältigt. Und somit bin ich nun reicher um ...
eine 750ml Sporttrinkflasche in Blau eine Teigfalle für Blätterteigtörtchen und Maultaschen

Ich bin infiziert!


das Laurinchen

Dienstag, 24. Mai 2011

Von der Welt überrollt

Als ich heute aufstand, war mir schon bewusst, dass der Tag mir nichts gutes bringen würde.

Man durfte mich nicht anfassen, mich nicht fragen, was los sei und mich nicht kritisieren. Ich schwieg und hatte kein einzelnes Lächeln übrig, egal wem ich eins schenken wollte. Ich musste mich anstregen nicht in Tränen auszubrechen. Es war schwer sich zu kontrollieren. Das Wasser stand mir teilweise schon in den Augen, doch sie liefen nicht, denn ich habe sie über den Tag verdunsten lassen.

Es geht dir schlecht und deine Freunde sehen es. Freundinnen hätten nicht lange nachgedacht, sie hätten dich in ihre Arme gezogen und dich fest an sich gedrückt. Dir ins Ohr geflüstert, dass alles wieder gut werden würde. Die Welt nicht einstürzt, sondern es sich nur um ein kleines Erdbeben handelt. Sie hätten gewusst, was du fühlst, weil sie dir erlauben zu fühlen.

Doch deine Freunde, sie sehen Gefühle nicht. Oder sie wollen sie nicht sehen. Sie denken, dass du deine Tage hast, einfach nur schlechte Laune oder zickig bist. Sie nehmen Abstand, dann wann du die Nähe am meisten brauchst. Weil sie nicht umzugehen wissen mir Emotionen. Vor Tränen laufen sie weg oder ignorieren sie gekonnt. Ich lassen dich in deinem Leid alleine stehen und machen dir Vorwürfe, warum du dich denn so aufführen musst. Sie wollen dir Freunde sein, trauen sich aber nicht dich zu berühren, wenn du am Boden liegst.

Das sind Männer. Nun verstehe ich, warum man Freundinnen braucht. Männer sind einfacher, aber sie sehen dich nicht fallen. Und auffangen können sie dich schon gar nicht. Sie sind anwesend aber nicht für dich da. Nur wenn sie es wollen und sie wollen nicht oft.

Seinen Tag allein unter Männern zu verbringen, wenn es dir schlecht geht, ist die Hölle. Sie lassen dich alleine stehen. Schauen dir dabei zu wie dir dein Tag entgleitet.

Kritik. Konstruktive Kritik geben Männer ab. Sie bleiben objektiv. Geben Tipps. Aber sie selbst anwenden. Niemals.

Warum befinde ich mich denn nur in einem Ingenieurberuf? In einer Männerdomäne. Mit keiner Freundin mehr im Studium. Niemand der versteht, was ich schaffen muss, was auf mir lastet, der nur annähernd versteht. Männer verstehen nicht. Sie nicken, wenn du du ihnen was erzählst, weil sie mal gelernt haben, man soll Frauen nicht widersprechen. Na dann lasst es doch sein überhaupt mit ihnen zu reden!

Das war mein Tag. Klingt der nicht toll? Wunderbar. So toll, wie ich mich weiterhin fühle. Weil ich mich alleine fühle. Allein. Und die Welt ist sowieso gegen mich. Sie mag mich nicht und überrollt die Langsamen, zu denen ich definitiv gehöre.


Grüße vom Laurinchen

Montag, 2. Mai 2011

im Juli Wahn


Regen und Meer

Ich bin nicht wie du,
ich mach die Augen zu
und lauf blindlinks durch die Straßen,
hier bin ich, doch wo bist du?

Soll das alles sein?
Ich war so lang allein,
es war alles ganz in Ordnung,
ganz okay und dann kamst du.

Und jetzt verlass ich deine Stadt.
Ich seh zurück und fühl mich schwer,
weil grade angefangen hat,
was du nicht willst und ich zu sehr.
Ich bin der Regen und du bist das Meer.

Anders

Du warst doch anders als die Andern,
irgendwie speziell,
hattest deinen eigenen Kopf,
du warst gefährlich und schnell,
schleichst mit dem Rücken an der Wand lang
und hast dich verloren,
irgendwo.

Alles, was ich von dir will,
ist ein bisschen Ehrlichkeit
Gefällst du dir so, wie du bist?
Ist deine wilde Zeit vorbei?
Deine Träume begraben,
deine Gedanken schwer wie blei,
kein Mut und keine Angst.

Sterne

Du bist jetzt irgendwo da draußen,
keine Zeit zu verstehn.
Du bist jetzt irgendwo da draußen
und ich kann,
ich kann dich sehn.

Du stehst in den Sternen
und ich schau rauf zu dir
und ich finds geil, dich so zu sehn.
Du stehst in den Sternen
und ich schau rauf zu dir, dir, dir.

Du lügst so schön

Du gibst mir reines Gift
Und ich trinke es wie Gold
Ich hab vergessen warum
Aber ich habe es gewollt

Ich verschwinde

Sie sagen dir, ich bin's nicht wert,
Du verschwendest deine zeit.
Sie sagen dir, du gibst zu viel,
Und dass nichts übrig bleibt.
Sie sagen erstens kommt es anders,
Und zweitens als man denkt.
Ich schaue raus und weiß,
Wie oft man sich umsonst verschenkt
Wenn ich anders könnte, würde ich mit dir fliegen…
Wenn ich anders könnte. würde ich dich lieben…



Momentan kann ich ein Lied nach dem anderen von Juli hören und es gibt mindestens eine Zeile, die mir entspricht. In meinem kleinen Wahn habe ich nun die Songs rausgesucht, die mir viel bedeuten. Manche sind selbsterklärend, bei anderen mussm an etwas genauer hinschauen. Zuerst hatte ich vor zu jeder Zeile ein wenig zu schreiben und zu erläutern. Doch ich bin der Meinung, das würde den Sinn von Songtexten verfälschen, da jeder in ihnen etwas anderes liest, etwas was ihm hilft mit dem Leben besser zurecht zu kommen. Deswegen lasse ich die Texte einfach so stehen. Ohne Erklärung und ohnr jeglichen Bezug zu mir und meiner Ansicht.

Liebe Grüße vom Laurinchen

(und das Beste ... ich werde Juli dieses Jahr zweimal live sehen :) )