Das Leben ist wie eine Pusteblume: Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine fliegen!

Mittwoch, 31. März 2010

Leave me ... i leave ... save me!


Wer mich kennt, der kennt wahrscheinlich auch dieses Bild. Dennoch weiß keiner, was es mir bedeutet. Es bedeutet mir gerade so viel, da ich nur darauf schauen brauche und denke, dass mich doch jemand versteht. Meine Sicht, meine Gefühle, meine Entscheidung, einfach mich versteht.
Denn ich bin dieses Bild. Diese Fotographie, das bin ich. Es kommt auf die Woche, den Tag, die Stunde, die Minute, vielleicht auch die Sekunde an, in welcher dieser beiden Positionen ich mich sehe. Aber egal welche dieser Charaktere ich einnehme, ich bin die Verletzte. Die mit dem gebrochenen Herz. Und dieses Herz will nicht anfangen zu heilen. Ich warte die ganze Zeit ab, denn die Zeit vergeht, aber der Schmerz bleibt. Es bleibt einfach. Stagnation. Vielleicht fühlt es sich auch nur so an, weil immer wieder neue kleine Risse dazukommen, wenn gerade die ersten Heilungsprozesse eingesetzt haben. Die Wunden reißen immer wieder auf. Jeden dieser Risse spüre ich. Jeder dieser Risse wird begleitet von den Tränen, die mir über das Gesicht laufen. Vielleicht ist es das Salz der Tränen, welches verhindert, dass alles zuwächst. Oder es ist das Bild in meinem Herzen.
Oft bin ich der schlafende Mann. In seinem Traum sieht er den Strand, die Schönheit der Situation. Er liegt auf dieser Decke. Sie ist sein Reich. Schmiegt sich an ihn. Schirmt ihn ab. Sodass er nicht sieht, wie er verlassen wird. Soweit ist sie schon weg. In dem Moment, in dem sie sich umdreht, merkt er erst, dass er verlassen wurde. Die Engelsflügel stehen nicht hier nicht für die Notwendigkeit, sondern dafür, dass nur sie es als notwendig sah. Sie verlässt ihn ohne Vorwarnung im Schlaf und lässt ihn liegen. In seinem Traum von der Zweisamkeit allein. Doch er ist allein. Ab dem Zeitpunkt, in dem sie sich ganz umdreht ist er, bin ich alleine.
Doch oft bin ich auch die Verlassende. Ich lasse ihn und meine Gefühle für ihn hinter mir. Gehe die ersten Schritte. Voller Stärke und mit dem Gedanken daran, es zu schaffen, gehe ich gerade auf das Meer, zu meinem Neuanfang hinaus. Ich gehe. Die Flügel tragen mich. Sie verleihen mir Kraft. Dennoch schaffe ich es nicht. Die in mir schlummernden Gefühle, lassen sich nicht abschütteln. Das wäre zu einfach. Deswegen drehe ich mich um. Immer und immer wieder drehe ich mich um. Ich drehe mich voller Sehnsucht um, doch er registriert es nicht. Als würde er schlafen und die Augen davor verschließen, dass ich nicht fähig bin weiter zu gehen. Ich bleibe stehen. Stagnation.
Wie komme ich nur aus diesem Bild raus? Einen Engel. Das ist die Lösung. Ein Engel, der mich an die Hand nimmt und mich aus dem Bild hebt. Oder ein Schiff, welches über das Meer mit mir segelt. Durch einen Sturm in ein neues Bild. Nur raus aus dieser Stagnation, die mich umbringt.
Ich warte auf meinen Engel. Komm bald. Irgendwann breche ich und alles zusammen.
Liebe Grüße,
das Laurinchen

Mittwoch, 24. März 2010

"Glück reimt sich auf Augenblick"

Und wieder mal ein Zitat von der absoluten besten Band momentan, dass mehr als wahr ist.
Glück existiert nicht. Glück bleibt nicht. Nichts bleibt. Es sind die Augenblicke, die die Glück vermitteln. Gehen jedoch diese Augenblicke vorbei, verabschiedet sich auch das Glück.
Meine Augenblicke sind sehr rar gesät und somit auch das Gefühl von Glück.
Glück bedeutet nur, dass man den Schmerz vergisst.
Und nicht viele Menschen schaffen es, mich zum Vergessen zu bringen. Aber sie schaffen es.
Dafür Danke. Danke. So viel Dank.

Liebe Grüße von dem Laurinchen