Ein zaghaftes "Hallo" und eine große "Entschuldigung" sende ich aus meinem kleinen Nest in die weite Welt.
Und nun rufe ich einfach mal hinaus und behaupte dem Glück recht nahe zu sein.
Vieles läuft gerade nicht ganz rund, aber es scheint Dinge in meinem Leben zu geben, die dies aufwiegen und mich glücklich und zufrieden stimmen.
Alles war zu Hause schief läuft, läuft in der FH umso besser. Inzwischen fühle ich mich so wohl dort.
Ich glaube ihr braucht mal einen kleinen Zwischenbericht, um zu verstehen wie Vorlesungen so aufgebaut sind.
Hier ein paar meiner letzten Beschäftigungen während Vorlesungen:
♦ eine Diskussion darüber, ob man die Notdusche im Chemielabor nicht privat zu weit mal nutzen könnte, nackt
♦ Briefchen mit einem Sitznachbar die Reihe über mir geschrieben, es hat sich herausgestellt, dass ich total auf ihn stehe (meine Kapuze war der Briefkasten)
♦ händchenhaltend zu anderen Vorlesungen gegangen
♦ Liebesbrief mit meinen Sitznachbar direkt nebenmir geschrieben. Der Liebesbrief war eigentlich eher die Klärung des samstagigen Discobesuches mit heftigen Vortrinken^^
♦ die Reihe neben mir hat das Spiel gespielt, indem man ein Stück Papier ansaugt und durch Küsse weitergibt. Leider war meine Reihe zu schüchtern dafür (Jungs küssen keine Jungs!)
♦ andauernd werde ich in die Seite gepiekst
♦ angemalt wird man auch des öfteren, wenn man sich nicht wehrt
♦ Chemieprotokoll von anderen Mitstudenten werden bearbeitet, wenn sie selber keinen Plan von der Materie haben
♦ man spielt 4-gewinnt
♦ malt mit paint auf dem Laptop die Professoren vorne an der Tafel
♦ schaut sich Kinderfotos an
♦ oder sitzt einfach mit Restalkohol total benebelt dort
♦ man unterhält sich über Kinderserien und singt die Titelmusik von den "Kindern vom Alstertal" oder möchte von Comander David in den Super Toy Club gebeamt werden
Wenn das keine gute Laune verbreitet. Bei solchen Aktionen darf man ruhig glücklich sein. Denn ich bin direkt im Geschehen. Wunderbar ein Teil des ganzen zu sein.
Liebste Grüße,
das Laurinchen